
WISSEN-NEWS Mond- und Asteroidenmissionen erfolgreich gestartet
Hauptinhalt
27. Februar 2025, 13:01 Uhr
Am frühen Morgen des 27. Februars 2025 sind mehrere Missionen erfolgreich ins Weltall aufgebrochen. Eine von ihnen soll auf dem Mond landen und mit Sensoren aus Jena nach Wassereis auf dessen Oberfläche suchen.
Zwei Mondmissionen und eine Raumsonde zur Asteroidenerkundung wurden in der Nacht zum 27. Februar 2025 erfolgreich in eine erdnahe Umlaufbahn gebracht. Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX startete um 1:16 Uhr (MEZ) mit seiner Falcon-9-Rakete planmäßig vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida, USA).
Etwa 8,5 Minuten später kehrte die erste Stufe der Rakete zur Erde zurück und landete wie geplant auf dem SpaceX-Drohnenschiff A Shortfall of Gravitas. Währenddessen schoss die Oberstufe der Falcon 9 weiter in die Höhe.
Technik aus Jena soll auf dem Mond landen
Ungefähr 43,5 Minuten nach dem Start wurde die Mondlandefähre Athena in die translunare Einschussbahn – eine Umlaufbahn, die von der Erde zum Mond führt – gebracht. Athena ist die zweite Landefähre des US-Unternehmens Intuitive Machines, das mit Odysseus im Februar 2024 die erste kommerzielle und erfolgreiche Mondlandung vollzog.
An Bord von Athena befindet sich ein hüpfendes Raumfahrzeug, der Grace Hopper. Bei diesem wurden Sensoren aus Jena verbaut, um in einem im Dauerschatten liegenden Krater nach Wassereisvorkommen zu suchen. Der Landeanflug auf die Mondoberfläche soll am 6. März 2025 erfolgen.
Die Entsendung drei weiterer Missionen
Vier Minuten nach der Entsendung von Athena trennte sich auch der neue Mondorbiter der US-Raumfahrtbehörde Nasa von der Oberstufe der Rakete. Der Lunar Trailblazer soll ebenfalls nach Wasservorkommen auf dem Mond suchen, jedoch in einer Entfernung von 100 Kilometern über der Mondoberfläche. Der Orbiter wird aber den langen, dafür treibstoffsparenden Weg zum Mond nehmen und erst im Juli 2025 in die Umlaufbahn des Trabanten einschwenken.
Athena und Lunar Trailblazer waren nicht die einzigen Raumfahrzeuge, die heute mit der Falcon 9 ins All geflogen sind. Die Rakete beförderte auch Odin, ein vom Asteroidenabbauunternehmen Astro Forge gebautes Raumfahrzeug, und Chimera Geo-1, ein von Epic Aerospace entwickeltes orbitales Transferfahrzeug. Auch diese Raumfahrzeuge befinden sich nun im Weltraum.
pk
Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | 20. Februar 2025 | 16:56 Uhr
Not Found
The requested URL /api/v1/talk/includes/html/4da08b54-e725-4163-9879-309c42891409 was not found on this server.