
Lange Umleitungsstrecke Nach Erdfall bei Nordhausen: Probebohrungen haben begonnen
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27. März 2025, 14:32 Uhr
Im August vergangenen Jahres brachen Teile einer Kreisstraße bei Nordhausen ein. Seitdem verschlechtert sich die Situation zunehmend. Nun soll ein Konzept für die Sanierung erarbeitet werden.
An der Kreisstraße 37 im Landkreis Nordhausen finden Probebohrungen an einem Erdfall statt. Nach Angaben des Landratsamts sind die Ergebnisse in zwei Wochen zu erwarten.
Erste Ultraschall-Bohrungen haben ergeben, dass es keinen Sinn mache, den Erdfall einfach zu füllen, sagte Jessica Piper, Sprecherin der Stadt Nordhausen. Durch die Witterung breite sich der Radius des Erdfalls immer weiter aus. Ziel der Bohrungen sei, ein Sanierungskonzept für die vorhandenen Straßen zu finden.
Not-Umfahrung würde über 350.000 Euro kosten
Im Schnitt werde die Straße täglich von 250 Fahrzeugen genutzt. Durch die Sperrung müssten Anwohner eine 15 Kilometer lange Umleitung fahren. Nach Angaben der Stadtsprecherin würde eine Not-Umfahrung über 350.000 Euro kosten, die im Haushalt der Stadt Nordhausen nicht spontan verfügbar seien. Außerdem bestehe das Risiko, dass es einen weiteren Erdfall gibt.
Der Erdfall hatte sich im August vergangenen Jahres nach starkem Regen zwischen den Nordhäuser Ortsteilen Steigerthal und Buchholz ereignet. Wegen der Beschaffenheit der Karstlandschaft sind Erdfälle keine Seltenheit in der Region. Die Straße bleibe weiterhin auf unbestimmte Zeit gesperrt.
MDR (vos/co)
Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 27. März 2025 | 11:30 Uhr
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