Präsident Donald Trump (r) trifft Wolodymyr Selenskyj 2 min
Audio: Ukraine und USA einigen sich auf Rohstoffabkommen Bildrechte: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
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Selenskyj ist am Freitag voraussichtlich in Washington

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Ukraine-News USA und Ukraine vereinbaren Rohstoffabkommen

26. Februar 2025, 10:52 Uhr

10:52 Uhr | Ukraine meldet Abwehr von russischem Drohnenangriff

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben einen russischen Drohnengroßangriff in der Nacht weitgehend abgewehrt. Wie die ukrainische Luftabwehr mitteilte, habe Russland mit 177 Drohnen angegriffen. Davon seien 110 Drohnen abgeschossen worden. Weitere 66 Drohnen seien vom Radar verschwunden und wohl von der elektronischen Luftabwehr abgefangen worden.

Update 07:38 Uhr | USA und Ukraine einigen sich auf Rohstoffabkommen

Die Ukraine und die USA sollen sich Medienberichten zufolge auf den Entwurf eines Rohstoffabkommens geeinigt haben. Die Vereinbarung gebe den USA Zugang zu Rohstoffen in der Ukraine als Kompensation für die Verteidigungshilfe. Neben Seltenen Erden gehe es auch um den Zugriff der USA auf ukrainisches Öl und Gas. Das Abkommen könnte bereits am Freitag unterzeichnet werden. Laut US-Präsident Donald Trump soll der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dann nach Washington reisen. Eine offizielle Bestätigung für den Deal gibt es noch nicht.

Wie die Nachrichtenagenturen AP und AFP berichteten, soll das Abkommen eine Klausel zur Gründung eines gemeinsamen Fonds enthalten. Gewinne ukrainischer Staatsunternehmen aus dem Rohstoffsektor sollen dort gebündelt werden. Offen bleibt, ob die USA bereit sind, in ukrainische Unternehmen zu investieren, um die Förderung der Rohstoffe zu beschleunigen. Ursprünglich hatte die Vereinbarung die Ukraine zur Lieferung von Rohstoffen im Wert von 500 Milliarden Dollar verpflichtet - diese Bestimmung sei nun aber gestrichen worden.

Die Vereinbarung gilt als wichtig für die Ukraine, um sich die weitere Unterstützung der USA im Krieg gegen Russland zu sichern. Insidern zufolge hatte die Regierung in Washington eine Abschaltung des Satelliten-Internetsystems Starlink von Elon Musk ins Gespräch gebracht, sollte es keine Einigung geben. Starlink gilt als wichtig für das ukrainische Militär. Medienberichten zufolge ist in dem Rohstoffabkommen aber keine Garantie für weitere militärische Hilfe vorgesehen. Auch Sicherheitsgarantien der USA seien bislang nicht Teil der Vereinbarung.

Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump während ihres kurzen Treffens am 27. September 2024 in New York 2 min
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Selenskyj ist am Freitag voraussichtlich in Washington

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06:03 Uhr | Russland meldet Abschuss von 128 ukrainischen Drohnen

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die Streitkräfte in der Nacht insgesamt 128 Drohnen abgefangen und zerstört. Wie das Ministerium in Moskau mitteilte, wurden allein 83 Drohnen über der südrussischen Region Krasnodar abgeschossen. Über mögliche Schäden oder das genaue Ausmaß des natürlichen Angriffs wurden keine Angaben gemacht.

04:56 Uhr | Drohnenangriff auf russische Region Krasnodar

Die Ukraine hat nach russischen Angaben die südrussische Region Krasnodar mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben von Gouverneur Wenjamin Kondratjew wurden drei Gebäude beschädigt, Verletzte habe es zunächst nicht gegeben.

In der Hafenstadt Tuapse geriet nach Angaben von Bürgermeister Sergej Boiko ein Wohnhaus in Brand, das Feuer sei inzwischen gelöscht. Der russische Telegram-Kanal SHOT berichtet, dass die Drohnen offenbar das Hafengebiet ins Visier genommen hätten. Anwohner hätten etwa 40 Explosionen gehört, die nach Flugabwehrsystemen geklungen hätten. In Tuapse befindet sich Russlands größte Ölraffinerie am Schwarzen Meer. Sie war bereits mehrfach Ziel ukrainischer Angriffe.

04:26 Uhr | Macron informiert EU über Treffen mit Trump

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will die EU-Staats- und Regierungschefs heute per Videokonferenz über sein Treffen mit US-Präsident Donald Trump unterrichten. Dabei geht es um die künftige Ukraine-Politik der USA und die Vorbereitung des EU-Sondergipfels in der kommenden Woche. Macron hatte sich im Weißen Haus für eine Fortsetzung der US-Unterstützung für die Ukraine eingesetzt.

03:37 Uhr | Russland und Ukraine verhandeln über Kinderaustausch

Russland arbeitet laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA an einem Austausch von Kindern mit der Ukraine. Wie die russische Kinderrechtsbeauftragte Maria Lwowa-Belowa erklärte, sollen 16 Kinder nach Russland gebracht und zehn mit Verwandten in der Ukraine zusammengeführt werden. Bisher seien 95 Kinder in der Ukraine wiedervereint und 17 nach Russland zurückgekehrt.

Kiew gibt an, bereits 1.277 Kinder zurückgeholt zu haben. Die Ukraine wirft Russland vor, über 19.500 Kinder ohne Zustimmung ihrer Angehörigen verschleppt zu haben – ein Vorgehen, das sie als Kriegsverbrechen und Völkermord einstuft.

02:14 Uhr | Eine Verletzte nach Drohnenangriff auf Region Kiew

Bei einem russischen Drohnenangriff auf die ukrainische Region Kiew ist in der Nacht eine 19-jährige Frau verletzt worden. Das teilte der Gouverneur der Region, Mykola Kalaschnyk, auf Telegram mit. Die junge Frau erlitt eine Kopfverletzung und wurde ins Krankenhaus gebracht. Durch den Angriff geriet ein Wohnhaus in Brand. Kalaschnyk veröffentlichte Fotos, die Feuerwehrleute im Einsatz gegen die Flammen zeigen. Auch der Bürgermeister der Hauptstadt Kiew, Vitali Klitschko, berichtete von einem Luftangriff.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Mittwoch, 26. Februar 2025

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Trotzdem ist wichtig zu wissen, dass die Beschaffung verlässlicher Informationen schwierig ist, weil viele Quellen politisch motiviert sein können und schwer zu überprüfen sind. Dennoch gibt es unabhängige Experten, Organisationen und Journalisten, die differenzierte Einblicke bieten. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

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Putins Krieg - Interviews und Hintergründe

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Russland, Kreml und abgesperrter Roter Platz in Moskau während des Wagner-Aufstands 2023
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Quellen: u.a. AFP, dpa, Reuters, MDR

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL – Das Nachrichtenradio | 26. Februar 2025 | 06:00 Uhr

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