Burgenlandkreis Nach Fall von Geflügelpest: Tiere in und um Zeitz dürfen wieder ins Freie
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03. März 2025, 09:22 Uhr
Anfang Februar war in Zeitz bei einem toten Schwan die Geflügelpest nachgewiesen worden. Nun dürfen Halter ihre Tiere wieder ins Freie lassen. Die strengen Schutzregeln sind seit Montag aufgehoben.
In und um Zeitz im Burgenlandkreis dürfen Geflügelzüchter ihre Tiere nach knapp einem Monat wieder ins Freie lassen. Die vom Landesamt für Verbraucherschutz erlassene Allgemeinverfügung gegen die Geflügelpest läuft nach Angaben der Kreisverwaltung aus. Die Regelung galt in Zeitz sowie Gutenborn und Kretzschau. Dort musste Geflügel in geschlossenen Ställen bleiben.
Anfang des Jahres war die hochansteckende Geflügelpest bei einem toten Schwan nachgewiesen worden. Weitere Fälle wurden den Angaben zufolge nicht festgestellt.
Wegen Geflügelpest: Tiere durften nur im Stall bleiben
Das Veterinäramt des Burgenlandkreises hatte nach dem Fund Aktionen zur Tierseuchenbekämpfung eingeleitet. Am 4. Februar trat die Allgemeinverfügung in Kraft. Alle privaten und gewerblichen Geflügelhalter wurden darin aufgefordert, ihre Tiere ausschließlich in geschlossenen Ställen oder unter Schutzvorrichtung zu halten. Damit sollte verhindert werden, dass die Tiere mit Wildvögeln in Kontakt kommen.
Darüber hinaus waren im gesamten Burgenlandkreis Ausstellungen, Märkte sowie sonstige Veranstaltungen, bei denen Geflügel verkauft, gehandelt oder zur Schau gestellt wird, verboten. Auch sie sind seit Montag wieder erlaubt.
Was sind Symptome der Geflügelpest?
Die Geflügelpest ist eine hoch ansteckende, schnell fortschreitende, akut verlaufende und leicht übertragbare Viruserkrankung, die in Nutzgeflügelbeständen zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen kann. Infizierte Bestände müssen getötet werden. Die Einschleppung und Verschleppung der anzeigepflichtigen Geflügelpest muss verhindert und dem damit drohenden Ausbruch der Seuche bereits frühzeitig entgegengetreten werden. Betroffene Tiere zeigen Symptome wie hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Schwäche, Teilnahmslosigkeit und Atemnot.
Quelle: Burgenlandkreis
Hochansteckende Krankheit
Die Geflügelpest ist eine besonders schwere Form der Vogelgrippe und gilt als hochansteckend. Bei Geflügel führt sie zu schweren Krankheitsverläufen bis hin zum Tod. Infizierte Bestände müssen getötet werden. Das Risiko einer Übertragung auf den Menschen gilt nach wie vor als gering.
MDR (Linus-Benedikt Zosel, Christian Franke, Susanne Liermann, Oliver Leiste, Kalina Bunk)
Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 03. März 2025 | 07:00 Uhr
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