Bei einem russischen Raketenangriff auf die zentralukrainische Stadt Krywyj Rih am 4. April 2025 wurden nach Angaben des Regionalchefs Serhii Lysak mindestens 14 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt.
Ukrainische Behörden berichten von Raketeneinschlag in ein Wohnviertel von Krywyj Rih. Bildrechte: IMAGO/Newscom / EyePress

Ukraine-News Raketenangriff auf Krywyj Rih - Behörden sprechen von 14 Toten

04. April 2025, 22:41 Uhr

22:06 Uhr | Russland berichtet von Raketenschlag gegen ukrainische Soldaten und ausländische Ausbilder

Russlands Verteidigungsministerium berichtet, mit einer Rakete in Kryvyj Rih eine Gruppe ukrainischer Soldaten und ausländische Ausbilder getroffen zu haben. Das Ministerium erklärte, der russischen Armee sei ein "hochgenauer Schlag" gegen eine Besprechung ukrainischer Kommandeure und ausländischer Instrukteure gelungen. Der Feind habe 85 ukrainische Soldaten und ausländische Offiziere sowie 20 Fahrzeuge verloren.

Nach jüngsten ukrainischen Angaben wurden bei dem Angriff auf ein Wohnviertel in der Stadt mindestens 16 Menschen getötet. Unter den Opfern seien sechs Kinder. (Quellen: Reuters, dpa, Tass)

21:09 Uhr | Video: Russland setzt im Krieg auch auf Entführungen

Russland benutzt nach ukrainischen Angaben im Krieg Entführungen und die Deportation von Kindern, um damit deren Familien zu erpressen. Hilfsorganisationen gehen von zehntausenden Verschleppten aus.

19:59 Uhr | Update: Zahl der Toten in Krywyj Rih steigt auf 14

Die ukrainischen Behörden geben die bei einem russischen Raketenangriff auf Krywyj Rih Getöteten mit 14 an. Militärverwaltungschef Oleksandr Wilkul schrieb auf Telegram, darunter seien fünf Kinder. Weiter hieß es, eine ballistische Rakete sei in ein Wohnviertel eingeschlagen.

Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, der tödliche Angriff sei ein erneuter Beweis dafür, dass Russland "keine Waffenruhe will". (Quellen: AFP, Unian)

19:02 Uhr | Ukrainische Behörden: Zwölf Tote nach russischem Angriff auf Krywyj Rih

Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische Stadt Krywyj Rih sind nach Behördenangaben mindestens zwölf Menschen getötet worden. Mehr als 50 weitere Menschen seien bei dem Angriff auf ein Wohngebiet verletzt worden, teilte Militärverwaltungschef Oleksandr Wilkul mit. Autos und Garagen seien in Brand geraten und mehrstöckige Wohnhäuser beschädigt worden, ergänzte Gebietsgouverneur Serhij Lyssak.

Krywyj Rih ist die Heimatstadt von Präsident Wolodymyr Selenskyj. Die Stadt mit einst 600.000 Einwohner liegt etwa 70 Kilometer von der Frontlinie entfernt. (Quellen: AFP, dpa)

17:30 Uhr | Verteidigungsexperte: Europa muss aufrüsten

Der Rüstungsexperte Karl-Heinz Kamp sieht bei der Aufrüstung Europas großen Nachholbedarf. Der ehemalige Sonderbeauftragte im Bundesverteidigungsministerium sagte MDR aktuell, derzeit sei Europa nicht verteidigungsfähig. Das Thema sei lange vernachlässigt worden. Deutschland sei aber dabei, die Bremsen zu lösen. (Quelle: MDR)

Karl-Heinz Kamp, Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik 4 min
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4 min

Gespräch mit den Poliktikwissenschaftler Karl-Heinz Kamp

MDR AKTUELL Fr 04.04.2025 16:35Uhr 04:19 min

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14:02 Uhr | Rubio mahnt Kreml zu Entscheidung über Frieden

US-Außenminister Marco Rubio drängt Russland zu einer Entscheidung in den Verhandlungen über eine Waffenruhe. Beim Nato-Außenministertreffen in Brüssel sagte Rubio, US-Präsident Donald Trump werde "nicht in die Falle endloser Verhandlungen" laufen. Der Präsident sei "nicht interessiert" an einer Verständigung, sollte Russland weiter auf Verzögerungstaktik setzen. Rubio zeigte sich zugleich optimistisch, man werde innerhalb von Wochen, nicht Monaten wissen, "ob Russland es ernst meint mit Frieden oder nicht". 

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte in Moskau, dass Russlands Präsident Wladimir Putin die Idee einer Waffenruhe unterstützt habe. Es gebe jedoch "viele Nuancen", über die man sich noch verständigen müsse. (Quellen: AFP, dpa)

US-Außenminister Marco Rubio spricht zu den Medien während eines Treffens der Nato-Außenminister im Nato-Hauptquartier. 1 min
Audio: US-Außenminister Rubio - USA stehen fest zur Nato Bildrechte: picture alliance/dpa/AP | Virginia Mayo
1 min

Allerdings forderte er von Europäern deutlich höhere Verteidigungsausgaben

MDR AKTUELL Do 03.04.2025 18:14Uhr 01:04 min

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13:27 Uhr | Bundeswehr kauft viele Drohnen

Die Bundeswehr rüstet bei Drohnen unterschiedlicher Typen auf. Es seien "nicht geringe Stückzahlen" von Kamikaze-Drohnen beschafft worden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums heute in Berlin. Zudem gehe es derzeit um die Beschaffung weiterer Typen, teilweise zu Erprobungszwecken. Der Sprecher bestätigte, dass dabei auch die Erfahrungen der ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen in die Beschaffung einfließen. (Quelle: AFP)

13.11 Uhr | Russland: Belgorod "unter Kontrolle"

Zwei Wochen nach dem Vorstoß ukrainischer Truppen in die russische Grenzregion Belgorod hat die russische Nachrichtenagentur RIA heute gemeldet, das russische Militär habe die Lage dort "unter Kontrolle". RIA zitiete den den russischen Kommandeur Apti Alaudinow, der gesagt habe, ukrainische Truppen würden aus dem Gebiet "entfernt". Unabhängig lässt sich der Bericht der russischen Agentur nicht prüfen. (Quelle: Reuters)

11:42 Uhr | Zahl der Toten in Charkiw steigt weiter

Behörden in der ostukranischen Stadt Charkiw berichten jetzt von fünf Todesopfern der russischen Angriffe der vergangenen Nacht. Es habe sieben Einschläge gegeben, 30 Gebäude seien beschädigt und Feuer ausgebrochen. Die ukrainische Armee erklärte, Russland habe 78 Drohnen verschiedener Typen über der gesamten Ukraine eingesetzt, von denen 42 abgeschossen und 22 abgelenkt worden seien. (Quellen: AP, Reuters)

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Nach einen Drohnenagriff: zerstörte Autos und Gebäude 1 min
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11:10 Uhr | Peskow: Noch kein Signal aus Europa

Russlands Präsident Wladimir Putin hat aus Europa angeblich noch keine Signale für mögliche Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs erhalten. Das sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow laut Nachrichtenagentur Tass heute. Er bezog sich auf Äußerungen des finnischen Präsidenten Alexander Stubb, dass ein oder zwei Länder für Europa verhandeln sollten, etwa Frankreich und Großbritannien. Russland hatte bisher nur die USA als Gesprächspartner betrachtet, nicht die Europäer und nicht die Ukraine. (Quelle: dpa)

10:29 Uhr | Grünes Licht für Panzer-Projekt

Das Bundeskartellamt hat ein deutsch-französisches Panzer-Großprojekt genehmigt. Die Behörde gab Pläne für die Gründung eines Unternehmens mit Sitz in Deutschland durch die Konzerne Rheinmetall, KNDS Deutschland und KNDS France und Thales frei, die jeweils 25 Prozent daran halten sollen. Ihr als "Main Ground Combat System" (MGCS) geplantes Waffensystem soll 2040 die Panzer "Leopard" und "Leclerc" durch ein vernetztes Bodenkampf-System mit Panzern, Drohnen und anderen Systemen ersetzen. Das Vorhaben war schon 2017 auf den Weg gebracht worden. (Quelle: Reuters, AFP, dpa)

09:45 Uhr | Flughäfen bei Moskau geschlossen

Nach Angaben der russischen Transportbehörde sind beim Anflug ukrainischer Drohnen in der Nacht die Moskauer Flughäfen Wnukowo, Domodedowo und Schukowski vorübergehend geschlossen und einige Stunden später wieder geöffnet worden. (Quelle: Reuters)

09:13 Uhr | Baerbock wirft Putin "leere Worte" vor

Die geschäftsführende Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin "leere Worte" in den Gesprächen über eine Waffenruhe vorgeworfen. Die russischen Angriffe auf die Ukraine in den vergangenen Tagen hätten das deutlich gemacht, sagte Baerbock am zweiten Tag beim Nato-Außenministertreffen in Brüssel. Putin spiele auf Zeit und stelle immer neue Forderungen in den Raum. (Quelle: AFP)

08:50 Uhr | Kallas: USA respektieren rote Linien

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas ist zuversichtlich, dass die USA gegenüber Russland die Positionen der Ukraine und Europas respektieren. US-Außenminister Marco Rubio habe zugesichert, keine Zugeständnisse zu machen, die rote Linien überschritten. Die geschäftsführende Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat unterdessen das US-Bekenntnis von Rubio zur Nato als "sehr, sehr wichtig und zentral" bezeichnet. (Quellen: Reuters, AFP)

Szene aus Livestream MDR-Fernsehen 3 min
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08:45 Uhr | Todesopfer in russischer Region Brjansk

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die südrussische Grenzregion Brjansk sind laut Gouverneur Alexander Bogomas ein Dorfbewohner getötet und einer verletzt worden. Das Verteidigungsministerium in Moskau meldete, dass in der Nacht 107 ukrainische Drohnen abgefangen worden seien, davon 34 über der Region Kursk. (Quelle: Reuters)

08:37 Uhr | Nato-Außenminister fordern Antwort

Beim Nato-Treffen in Brüssel hat der französische Außenministrer Jean-Noël Barrot von Russland eine Antwort auf Angebote der USA für eine Waffenruhe in der Ukraine gefordert. In den vergangenen drei Wochen habe Russland aber nur laviert und seine Angriffe fortgesetzt. Der britische Außenminister David Lammy sagte, Putin verschleiere seine Absichten und bombardiere die Ukraine weiter. Darum müsse sie in die stärkste mögliche Position gebracht werden, militärisch, ökonomisch und durch humanitäre Hilfe. (Quelle: EBU)

08:15 Uhr | Baerbock: Verteidigungsausgaben steigen

Die Nato-Staaten sind nach den Worten von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock auf dem Weg, ihre Verteidigungsausgaben auf über drei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung zu erhöhen. (Quelle: Reuters)

08:04 Uhr | Mehr Todesopfer in Charkiw

Bei neuen russischen Drohnenangriffen sind nach ukrainischen Angaben in Charkiw mindestens vier Menschen und mehr als 30 getötet worden. Wohn- und Bürogebäude seien getroffen, teilte ein Rettungsdienst mit. Zuvor waren drei Todesopfer gemeldet worden. In den ukrainischen Regionen Dnipropetrowsk, Saporischschja und Kiew wurden nach Angaben von Behörden ebenfalls sechs Menschen bei Angriffen verletzt. (Quelle: AFP)

06:57 Uhr | Russischer Gesandter in Washington

Der russische Sondergesandte Kirill Dmitrijew hat bei einem Besuch gestern in Washington mit Vertretern der Regierung von US-Präsident Donald Trump gesprochen. "Wir sehen eine positive Dynamik", sagte er danach russischen Medien. Es gebe Meinungsverschiedenheiten, aber "einen Prozess".

Der russische Präsidentengesandte für Auslandsinvestitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit, Kirill Dmitriev
Kirill Dmitrijew, Chef des russischen Staatsfonds Bildrechte: IMAGO / ITAR-TASS

Über "mögliche Zusammenarbeit in der Arktis, bei Seltenen Erden und in anderen Bereichen" sei gesprochen worden. Auch werde "aktiv" an der Wiederherstellung des Flugverkehrs gearbeitet. Es seien aber doch noch weitere Treffen nötig.

Der Besuch des Direktors des russischen Staatsfonds ist der erste eines ranghohen Vertreters aus Russland in den USA seit Beginn der russischen Invasion der Ukraine im Februar 2022. Nach Berichten des US-Senders CNN war auch ein Treffen von Dmitrijew mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff geplant, bei dem es um die US-Sanktionen gegen Russland gehen könnte. Um überhaupt in die USA reisen zu können, waren diese gegen Dmitrijew zwischenzeitig von Washington ausgesetzt worden. (Quelle: AFP)

05:33 Uhr | Trumps Berater bremsen Putin-Telefonat aus

US-Präsident Donald Trump trifft angeblich auf internen Widerstand gegen ein geplantes Gespräch mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Wie NBC News unter Berufung auf Regierungsmitglieder berichtet, rät sein innerer Kreis davon vorerst ab. Demnach fordern Berater, dass Putin sich zunächst zu einem vollständigen Waffenstillstand mit der Ukraine verpflichten müsse. Erst dann solle ein direkter Austausch erfolgen. Trump hatte am Sonntag erklärt, er wolle noch diese Woche mit Putin telefonieren. (Quelle: Reuters)

Archiv 11.11.2017: Donald Trump (r), US-Präsident, und Wladimir Putin, Präsident von Russland, unterhalten sich beim Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec). 3 min
Archiv 11.11.2017: Donald Trump (r), US-Präsident, und Wladimir Putin, Präsident von Russland, unterhalten sich beim Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec). Bildrechte: picture alliance/dpa | Jorge Silva
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Der US-Präsident hatte ein Treffen in Riad in Aussicht gestellt

MDR AKTUELL Mi 02.04.2025 20:12Uhr 02:32 min

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05:17 Uhr | Ukraine fordert bei mehr Druck auf Russland

Vor dem Abschluss des zweitägigen Nato-Außenministertreffens in Brüssel hat die Ukraine das Verteidigungsbündnis zu stärkerem Druck auf Russland aufgerufen. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha sagte, Russland müsse es mit Frieden ernst meinen. Darum brauche es mehr Druck.

der US-amerikanische Außenminister Marco Rubio 3 min
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3 min

Die Erwartungen vor dem Treffen gestern

MDR AKTUELL Do 03.04.2025 14:13Uhr 02:43 min

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Die Nato-Außenminister beraten heute auch mit EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas. Dabei geht es um den EU-Beitrag zur europäischen Aufrüstung. Geplant sind Kredite von bis zu 150 Milliarden Euro. Verteidigungsausgaben sollen künftig von den EU-Schuldenregeln ausgenommen werden. Insgesamt sollen so in vier Jahren rund 800 Milliarden Euro mobilisiert werden. Auch um weitere Unterstützung für die Ukraine sollte es heute gehen. (Quelle: dpa)

04:39 Uhr | Drei Tote bei russischen Angriffen auf Charkiw

Bei neuen russischen Drohnenangriffen sind in der ostukrainischen Stadt Charkiw nach ukrainischen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden. Der Rettungsdienst teilte mit, dass zudem 32 Menschen verletzt wurden, darunter ein Kind. In den Regionen Dnipro, Saporischschja und Kiew wurden nach Angaben der Behörden dort weitere fünf Menschen verletzt. (Quelle: AFP)

Schüler in einem Klassenzimmer in einer der U-Bahn-Schulen in Charkiw. 4 min
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4 min

In Charkiw ist wegen der russischen Angriffe normaler Schulbetrieb kaum möglich. Die Stadt hat deshalb zwei Schulen unter der Erde gebaut. Eine Reportage von Florian Kellermann.

MDR AKTUELL Do 03.04.2025 10:18Uhr 04:01 min

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03:22 Uhr | Angeblich Drohne vor Moskau abgeschossen

Die russische Luftabwehr hat eine Drohne abgefangen, die angeblich auf Moskau zuflog. Das teilte der Bürgermeister der Hauptstadt, Sergej Sobjanin, mit. Demnach wurde das unbemannte Flugobjekt abgeschossen. Trümmer seien zu Boden gefallen. Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten machte Sobjanin aber nicht. (Quelle: Reuters)

02:17 Uhr | Ukraine erwartet russische Verstärkung

Die Ukraine erwartet, dass Russland seine Armee 2025 um rund 150.000 Mann aufstockt. Das sagte Pawlo Palissa, Vizechef der Kanzlei von Präsident Wolodymyr Selenskyj, in einem Interview dem ukrainischen Radiosender Suspilne. Diese Zahl entspreche etwa 15 mechanisierten Infanterie-Divisionen. Sie könnten zwar nicht alle zugleich eingesetzt werden, doch der Druck auf die Front werde steigen. Konkrete Quellen für die Prognose nannte er nicht, verwies aber auf Aufklärungserkenntnisse.

Mitglied der ukrainischen Drohnen Spezialeinheit steuert 2023 eine DJI Mavic 3 Drohne. 4 min
Bildrechte: picture alliance / Pacific Press | Lev Radin

Aktuell setzt Russland nach ukrainischen Angaben rund 600.000 Soldaten im Osten und Süden der Ukraine ein. Die ukrainische Armee habe etwa 880.000 Kräfte. Trotz zuletzt verlangsamter russischer Geländegewinne erwartet Kiew demnächst neue Offensiven. (Quelle: dpa)

01:05 Uhr | Bericht: Russland rüstet weiter auf

Russland hat seine Rüstungsproduktion während des Ukraine-Kriegs viel schneller ausgeweitet als Europa. Das geht aus einem Bericht des britischen Royal United Services Institute hervor. Demnach ist der russische Vorsprung eine strategische Bedrohung für die Nato. Während Moskau verstärkt auf die Massenproduktion einfacher Waffensysteme setze, kämpfe Europa mit seiner Bürokratie und mangelnder Investitionsbereitschaft. Die Produktion von Artilleriemunition sei bislang kaum gesteigert, heißt es in dem Bericht. Dabei sei auch die Ukraine langfristig auf westlichen Nachschub angewiesen.

Die Autoren fordern dringende Reformen in der europäischen Rüstungsindustrie, um Lieferengpässe zu vermeiden und die militärische Abschreckung der Nato zu sichern. (Quelle: dpa)

00:00 Uhr | Ukraine-News von Freitag, 4. April 2025

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. All das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

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Der frühere NATO-General und Generalleutnant a.D. Erhard Bühler
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Schüler in einem Klassenzimmer in einer der U-Bahn-Schulen in Charkiw.
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Kundgebung vor dem Internationalen Roten Kreuz in Kiew. Angehörige von ukrainischen Kriegsgefangenen und Vermissten halten eine Kundgebung vor dem Büro des Internationalen Roten Kreuzes ab, fordern die Freilassung ihrer Angehörigen und treffen sich mit dem Leiter der Delegation des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in der Ukraine.
Bildrechte: IMAGO / NurPhoto
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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Das Nachrichtenradio | 04. April 2025 | 06:00 Uhr

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