Wissen-News Atmung im Schlaf beeinflusst das Gedächtnis
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20. Dezember 2023, 18:03 Uhr
Unsere Atmung beeinflusst, wie Erinnerungen im Schlaf gestärkt werden. Einer neuen Studie zufolge besteht ein Zusammenhang von Atemfrequenz und bestimmten Hirnaktivitäten, die mit der Reaktivierung von Gedächtnisinhalten zusammenhängen.
Unsere Atmung beeinflusst, wie unsere Erinnerungen im Schlaf gestärkt werden. Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Universität Oxford fanden einen Zusammenhang zwischen der Atemfrequenz und dem Auftauchen bestimmter Hirnaktivitätsmuster im Schlaf heraus, die mit der Reaktivierung von Gedächtnisinhalten zusammenhängen.
Dabei stellte das Team um den LMU-Wissenschaftler Thomas Schreiner fest, dass während des Auftretens sogenannter langsamer Oszillationen und im Verlauf von Schlafspindeln – das sind kurze Phasen erhöhter Hirnaktivität – zuvor Gelerntes vom schlafenden Gehirn spontan reaktiviert wurde. Die "Präzision der Kopplung dieser schlafbezogenen Hirnrhythmen" lässt jedoch im Alter nach. Zugleich ändert sich mit dem Älterwerden auch die Atemfrequenz. Ob Zusammenhänge zwischen Schlafstörungen, Atemstörungen und nachlassender Gedächtnisfunktion im Alter bestehen, soll noch geklärt werden.
Für ihre bisherige Studie zeigten die Forscher ihren Studienteilnehmern mit bestimmten Wörtern assoziierte Bilder. Anschließend schliefen die Probanden rund zwei Stunden lang im Schlaflabor. Danach wurden die erlernten Assoziationen abgefragt. Während der gesamten Lern- und Schlafzeit wurden sowohl die Hirnaktivität mittels EEG, als auch die Atmung aufgezeichnet.
(dn)
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