
Vermieter hat nicht gezahlt Hartmannsdorf: Heizstopp vorerst abgewendet
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03. April 2025, 15:51 Uhr
Nachdem den Mietern am Raudabach in Hartmannsdorf Anfang der Woche erneut ein Heizstopp drohte, ist nun eine Lösung in Sicht. Gegen den Vermieter - der die Abschläge der Mieter wohl nicht weitergeleitet hatte - wurde ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Im Januar standen die Mieter ohne warme Heizungen da.
Bei dutzenden Einwohnern der Gemeinde Hartmannsdorf im Saale-Holzland-Kreis bleibt es in der Wohnung warm. Der Heizstopp für ihre Wohnblöcke Am Raudabach ist vorerst vom Tisch. Wie der Versorger G+E Getec auf Anfrage von MDR THÜRINGEN mitteilte, wurde ein Insolvenzverfahren gegen den Vermieter beantragt.
Man habe daraufhin darauf verzichtet, die Heizungen wie ursprünglich geplant in dieser Woche erneut abzustellen, so ein Sprecher. Die Verantwortung für die Zahlung der Heizkosten liege nun in den Händen des vorläufigen Insolvenzverwalters.
Wärmeversorgung gesichert - Vermieter seit Monaten nicht erreichbar
Damit ist die Wärmeversorgung der Häuser dem Sprecher zufolge sicher. Die Bewohner sollen bis Freitag darüber informiert werden. Die G+E Getec begründete das erneut angedrohte Abstellen der Heizung damit, dass Wärme nicht ohne Bezahlung geliefert werden könne und man viel Geld gelassen habe.
Der Vermieter, der derzeit offenbar nicht auffindbar ist, hat seit Monaten wohl die Abschläge der Mieter nicht an den Versorger weitergereicht. Bereits im Januar waren den Anwohnern aus diesem Grund die Heizungen vorübergehend abgestellt worden.
MDR (vle/fno)
Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 03. April 2025 | 15:30 Uhr
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