Mehr Geld für Bildung Sachsen-Anhalt sichert Hochschulfinanzierung bis 2029
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26. Februar 2025, 10:04 Uhr
Neue Vereinbarungen mit dem Land versprechen den sieben staatlichen Hochschulen Sachsen-Anhalts Planungssicherheit bis ins Jahr 2029. Sie sollen in diesem Jahr ein Grundbudget von sechs Prozent mehr als im Vorjahr erhalten. Im Gegenzug sollen sie verschiedene Angebote ausbauen. Auch die Zuschüsse für die Universitätskliniken steigen.
Durch neue Zielvereinbarungen mit dem Land sollen die sieben staatlichen Hochschulen in Sachsen-Anhalt finanzielle Planungssicherheit bis 2029 bekommen. Laut Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) erhalten sie in diesem Jahr ein Grundbudget in Höhe von 453,8 Millionen Euro – 6,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Eine attraktive Hochschul- und Wissenschaftslandschaft ist für die Entwicklung Sachsen-Anhalts von erheblicher Bedeutung.
Berücksichtigt seien gestiegene Energiekosten, Mehrbedarfe aus den Tarif- und Besoldungsrunden sowie ein Inflationsausgleich. "Eine attraktive Hochschul- und Wissenschaftslandschaft ist für die Entwicklung Sachsen-Anhalts von erheblicher Bedeutung", so der Wissenschaftsminister. Auch künftige Kostensteigerungen will das Land ausgleichen, Kürzungen seien nicht vorgesehen. In der bundesdeutschen Hochschulpolitik sei das keine Selbstverständlichkeit in schwierigen Zeiten.
Finanzierung der Hochschulen geht mit neuen Vorhaben einher
Am 6. März wollen die Beteiligten die Zielvereinbarungen unterschreiben. In den Vereinbarungen geht es auch um strukturelle Veränderungen an den Hochschulen des Landes. An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg soll ein neuer Bachelorabschluss "Bachelor of Laws" entstehen. Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg soll internationaler werden und einen neuen Hochschulentwicklungsplan vorlegen. Die Hochschule Anhalt soll duale Studienangebote ausbauen.
Auch gemeinsame Pläne wollen die Hochschulen umsetzen, etwa im Bereich Digitalisierung, duales Studium und bei der Vermittlung ausländischer Absolventinnen und Absolventen in den Arbeitsmarkt.
Zuschüsse für Universitätskliniken steigen ebenfalls
Das Land will auch seine Zuschüsse für die Universitätskliniken in Magdeburg und Halle steigern. Laut Willingmann soll das Klinikum Halle in diesem Jahr 92,8 Millionen Euro bekommen. Bis 2029 soll die Summe auf 94,4 Millionen Euro steigen.
Für Magdeburg seien 79,6 Millionen Euro vorgesehen, bis 2029 sollen es 80,7 Millionen Euro werden. In beiden Städten investiert das Land in die Kliniken rund eine Milliarde Euro bis 2030. Unter anderem sind Bauprojekte geplant, mit denen Klinikstandorte zentralisiert werden sollen.
dpa, MDR (Alisa Sonntag)
Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 25. Februar 2025 | 19:00 Uhr
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