Jerichower Land Mann in Burg getötet: Fünf Männer angeklagt
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26. Februar 2025, 17:49 Uhr
Nach dem gewaltsamen Tod eines Syrers in Burg im Jerichower Land hat die Staatsanwaltschaft gegen fünf Männer Anklage wegen Totschlags erhoben. Der Prozess soll im März beginnen. Der Mann war im September blutüberströmt auf der Straße gefunden worden.
Im Fall eines getöteten Mannes aus Burg im Jerichower Land hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Totschlags erhoben. Der Syrer war im vergangenen September mit mehreren Messerstichen getötet worden, Wie ein Sprecher des Landgerichts Stendal mitteilte, sind fünf junge Männer im Alter zwischen 18 und 26 Jahren angeklagt.
Der Hauptangeklagte stamme aus Iran, die vier Mitangeklagten kämen aus Syrien. Der Anklage zufolge sei der Hauptangeklagte der Auffassung gewesen, dass das spätere Opfer, ein 45 Jahre alter Schneider, ihm noch Geld schulde.
Passanten fanden Opfer blutüberströmt auf der Straße
Ende September vergangenen Jahres sollen die Angeklagten dem Opfer aufgelauert und ihn in seinem Auto angegriffen haben. Die mit Sturmhauben vermummten Männer sollen die Fahrertür aufgerissen und sofort auf das Opfer eingestochen haben.
Der 45-jährige Mann habe noch versucht, zu fliehen, sei aber aufgrund seiner Verletzungen zusammengebrochen. Passanten fanden den Mann blutüberströmt auf einer Straße in Burg liegend. Trotz sofortiger Hilfe starb der Mann noch vor Ort.
Der Prozess gegen die fünf Angeklagten soll im kommenden Monat beginnen. Es sind zunächst zehn Verhandlungstage festgesetzt.
dpa, MDR (Oliver Leiste)
Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 26. Februar 2025 | 16:00 Uhr