Die Spezialstunde am Freitag steht unter dem Motto "Schönes Wochenende" - neue Ausstellungen, Theaterpremieren, Festivals. Empfehlungen fürs Wochenende in Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen.
* 18:10 Uhr - Ein Museum für Karl Schmidt-Rottluff
Karl Schmidt-Rottluff ist einer der prominentesten Söhne von Chemnitz. Im Kulturhauptstadtjahr wird er nun in ganz besonderem Maße geehrt: Er bekommt sein (erstes) eigenes Museum - das Karl Schmidt-Rottluff Haus. Von Grit Krause.
* 18:20 Uhr - Die Schweizer Regisseurin Luzia Schmid über ihren Film "Ich will alles"
Hildegard Knef war der erste deutsche Filmstar nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit Wolfgang Staudtes frühem Nachkriegsfilm "Die Mörder sind unter uns" kam die Karriere der erst 19-Jährigen in Fahrt. "Sie war ihrer Zeit weit voraus", sagt Luzia Schmid, die Regisseurin des Dokumentarfilms "Ich will alles. Hildegard Knef". Später gelang es ihr auch, Rollen im US-Kino zu erhalten. Allerdings sind originale Filmclips in der Kino-Dokumentation von Luzia Schmid kaum vorzufinden: Sie konzentriert sich auf Hildegard Knefs Charakter. Knef wird aus dem Off von Nina Kunzendorf gesprochen und mithilfe von Auszügen aus ihren Autobiografien sowie Interviews gelingt es Schmid, ein umfangreiches Porträt von ihr zu zeichnen, das den Fokus auf ihre öffentliche Wirkung und ihren Umgang damit legt. Dazu zählen Knefs Schönheitsoperationen wie ihr Liebesleben, das heftig in der westdeutschen Öffentichkeit diskutiert wurde. Der Dokumentarfilm ist eine Hommage an eine außergewöhnliche Künstlerin und eine Reflexion über den Preis, den Frauen bezahlen, um sich in einer von Männern dominierten Welt zu behaupten. Die Regisseurin Lucia Schmid über Hildegard Knef.
* 18:30 Uhr - Meister und Schüler - Bernhard Heisig zum 100.
Er ist der Älteste des Dreigestirns der "Leipziger Schule": Bernhard Heisig; am 31. März 1925 geboren, erreichte der Maler das Lebensalter von 86 Jahren und wäre heute 100 Jahre alt geworden. Verschiedene Museen und Galerien begehen das Jubiläum, neben dem Museum der bildenden Künste in Leipzig mit einer Geburtstagsschau auch die Galerie Schwind - in Leipzig mit Sitz in der Springerstraße, im einstigen Wohnhaus eines weiteren Gründervaters der "Leipziger Schule" Werner Tübke. Die Galerie Schwind stellt Bildern Bernhard Heisigs Gemälde von vier seiner Schülerinnen und Schüler gegenüber: von Gero Künzel, Trak Wendisch, Annette Schröter und Johannes Heisig. Ulrike Thielmann hat die Schau besucht.
* 18:40 Uhr - Bon Iver - If Only I could wait
Bon Iver ist das Musikprojekt rund um den amerikanischen Musiker Justin Vernon. Bekannt geworden durch das 2007 erschienene Debütalbum FOR EMMA, FOREVER AGO, welches der Künstler während einer schwierigen Zeit in einer abgelegenen Hütte aufnahm, hat sich seine Band zu einem der einflussreichsten Acts im Indie- und Alternative-Bereich entwickelt.
Das neue Album von Bon Iver "SABLE, FABLE" soll am 11. April erscheinen und ist seit sechs Jahren die erste richtige Platte von Justin Vernon.
* 18:50 Uhr - Kloster Vessra leistet preisgekrönte Vermittlungsarbeit
Das Projekt "#MINTmeet" des Museums Kloster Vessra wurde kürzlich mit einem Preis für Vermittlungsarbeit geehrt. Was genau macht das Museum anders? Wir waren vor Ort. Von Marlene Drexler.
Karl Schmidt-Rottluff ist einer der prominentesten Söhne von Chemnitz. Im Kulturhauptstadtjahr wird er nun in ganz besonderem Maße geehrt: Er bekommt sein (erstes) eigenes Museum - das Karl Schmidt-Rottluff Haus. Von Grit Krause.
* 18:20 Uhr - Die Schweizer Regisseurin Luzia Schmid über ihren Film "Ich will alles"
Hildegard Knef war der erste deutsche Filmstar nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit Wolfgang Staudtes frühem Nachkriegsfilm "Die Mörder sind unter uns" kam die Karriere der erst 19-Jährigen in Fahrt. "Sie war ihrer Zeit weit voraus", sagt Luzia Schmid, die Regisseurin des Dokumentarfilms "Ich will alles. Hildegard Knef". Später gelang es ihr auch, Rollen im US-Kino zu erhalten. Allerdings sind originale Filmclips in der Kino-Dokumentation von Luzia Schmid kaum vorzufinden: Sie konzentriert sich auf Hildegard Knefs Charakter. Knef wird aus dem Off von Nina Kunzendorf gesprochen und mithilfe von Auszügen aus ihren Autobiografien sowie Interviews gelingt es Schmid, ein umfangreiches Porträt von ihr zu zeichnen, das den Fokus auf ihre öffentliche Wirkung und ihren Umgang damit legt. Dazu zählen Knefs Schönheitsoperationen wie ihr Liebesleben, das heftig in der westdeutschen Öffentichkeit diskutiert wurde. Der Dokumentarfilm ist eine Hommage an eine außergewöhnliche Künstlerin und eine Reflexion über den Preis, den Frauen bezahlen, um sich in einer von Männern dominierten Welt zu behaupten. Die Regisseurin Lucia Schmid über Hildegard Knef.
* 18:30 Uhr - Meister und Schüler - Bernhard Heisig zum 100.
Er ist der Älteste des Dreigestirns der "Leipziger Schule": Bernhard Heisig; am 31. März 1925 geboren, erreichte der Maler das Lebensalter von 86 Jahren und wäre heute 100 Jahre alt geworden. Verschiedene Museen und Galerien begehen das Jubiläum, neben dem Museum der bildenden Künste in Leipzig mit einer Geburtstagsschau auch die Galerie Schwind - in Leipzig mit Sitz in der Springerstraße, im einstigen Wohnhaus eines weiteren Gründervaters der "Leipziger Schule" Werner Tübke. Die Galerie Schwind stellt Bildern Bernhard Heisigs Gemälde von vier seiner Schülerinnen und Schüler gegenüber: von Gero Künzel, Trak Wendisch, Annette Schröter und Johannes Heisig. Ulrike Thielmann hat die Schau besucht.
* 18:40 Uhr - Bon Iver - If Only I could wait
Bon Iver ist das Musikprojekt rund um den amerikanischen Musiker Justin Vernon. Bekannt geworden durch das 2007 erschienene Debütalbum FOR EMMA, FOREVER AGO, welches der Künstler während einer schwierigen Zeit in einer abgelegenen Hütte aufnahm, hat sich seine Band zu einem der einflussreichsten Acts im Indie- und Alternative-Bereich entwickelt.
Das neue Album von Bon Iver "SABLE, FABLE" soll am 11. April erscheinen und ist seit sechs Jahren die erste richtige Platte von Justin Vernon.
* 18:50 Uhr - Kloster Vessra leistet preisgekrönte Vermittlungsarbeit
Das Projekt "#MINTmeet" des Museums Kloster Vessra wurde kürzlich mit einem Preis für Vermittlungsarbeit geehrt. Was genau macht das Museum anders? Wir waren vor Ort. Von Marlene Drexler.
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