
Schon gewusst? Leipzig – Stadt der Bücher: 10 spannende Fakten
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07. März 2025, 20:40 Uhr
Die Leipziger Buchmesse gehört zur Stadt wie Bücher in eine Bibliothek, aus gutem Grund: Leipzig hat nicht nur eine große Vergangenheit als Buchstadt, sondern die Literaturszene ist hier nach wie vor lebendig. Das soll 2025 ein ganzes Themenjahr mit rund 40 Projekten und Veranstaltungen zeigen. "Mehr als eine Geschichte" heißt das Motto. Wie viele Geschichten es gibt, zeigen auch diese zehn Fakten rund ums riskante Geschäft der ersten Drucker und Verleger, Amazon im 18. Jahrhundert, Kafkas Besuch in der "Welthauptstadt des Buches" und die kleine, feine Buchszene heute.
1. Am Anfang war die Apokalypse
Das erste in Leipzig gedruckte Buch war ein Kommentar zur Apokalypse: Die Glossa super apocalypsim erschien am 28. September 1481. Geschrieben von einem Dominikaner-Mönch in Italien unter dem Eindruck der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen und der "Türkengefahr" in Europa. Der Autor glaubte an den Sieg der Christenheit. Hergestellt wurde das 48 Blatt umfassende Werk von Marcus Brandin.
Sein Bruder Moritz sorgte 1490 wiederum für die erste Firmenpleite einer Leipziger Verlagsdruckerei, seine Ausgabe des "Sachsenspiegels", das bedeutendste deutsche Rechtsbuch des Mittelalters, verkaufte sich nicht.
2. Lotter und Luthers Bestseller aus Wittenberg
Rund um die Leipziger Universität etablierte sich im 15. Jahrhundert die schwarze Zunft: Im "lateinischen Land" zwischen Pauliner-Kloster und Nikolaikirchhof siedelten sich die ersten Drucker-Verleger und Buchhändler an. Doktoren und Studenten waren die potenziellen Kunden. Ebenso waren liturgische Drucke für den Gebrauch im Gottesdienst ein lohnendes, aber auch anspruchsvolles Geschäft. Der Drucker-Verleger Konrad, auch Kunz Kachelofen genannt, beherrschte das Geschäft wie kaum ein anderer und machte über Leipzig hinaus Furore.
Schwiegersohn Melchior Lotter übernahm später die Werkstatt. 1519 schickte der Luther-Freund Lotter seinen Sohn Melchior Junior nach Wittenberg, um eine Filiale zu eröffnen. 1522 ging dort Luthers Übersetzung des Neuen Testaments in Druck, einer der ersten deutschen Bestseller.
Lotter veröffentlichte rund 150 Luther-Schriften, darunter die 95 Thesen wider den Ablass, und brachte so die Reformation mit voran. Die wiederum ließ Buchdruck und Buchhandel in Leipzig boomen. Keine ausgemachte Sache. Noch 1527 wurde der Verleger Hans Hergot wegen des Vertriebs seiner aufrührerischen Schrift "Von der neuen Wandlung eines christlichen Lebens" auf dem Marktplatz hingerichtet. Erst 1539 wurde die Reformation in Leipzig eingeführt und Melchior Lotter Mitglied im Rat der Stadt, die nun – liberaler als etwa im katholischen Frankfurt – die Druckprivilegien im Auftrag des Kurfürsten erteilte.
3. Messe-Privileg und Bücher frisch vom Fass
Messen abhalten zu dürfen, war einst ein Privileg, das der Kaiser vergab. Es bedeutete sicheres Geleit für die Händler und Schutz vor konkurrierenden Märkten. 1497 kam Leipzig in den Genuss, so wurde die Stadt an der Kreuzung der wichtigen Handelsstraßen Via Regia und Via Imperii zu einem Hauptumschlagplatz von Waren, auch für Bücher. Angeboten wurden bei zunächst gleich drei Messen zu Ostern, zu Michaelis und Neujahr Publikationen aus ganz Europa. Vorwiegend auf Latein, angeliefert in Druckbögen ohne festen Einband und deswegen im Fass! Gehandelt wurden sie noch nicht gegen Bares, sondern im Tausch und nach Gewicht.
4. Buch- und Medienstadt seit 1650
1650, zwei Jahre nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges, brachte der Drucker Timotheus Ritzsch die erste Tageszeitung der Welt in Leipzig heraus. Sechs Mal pro Woche erschienen die "Einkommenden Zeitungen". Zu Zeiten der Aufklärung wurde Leipzig wichtigster Druckort von Zeitschriften, darunter ab 1688 die "Monatsgespräche" von Christian Thomasius als erste Zeitschrift in deutscher Sprache.
Im Verlag von Ernst Keil erschien 1853 "Die Gartenlaube". Die erste populäre Sonntagszeitung lieferte Lesestoff zur Entspannung, aber auch kritische Analysen. Neben Eugenie Marlitt und Ludwig Ganghofer veröffentlichten auch Theodor Storm, Friedrich Gerstäcker und Wilhelm Raabe darin Texte. Alfred Brehm wäre ohne sie nicht zum "Tiervater" geworden.
Dabei hatte Keil hochpolitisch angefangen, lobte die Paulskirchen-Verfassung, publizierte zum Elend der schlesischen Weber oder über die Armut im Erzgebirge. Das hatte ihm neun Monate wegen "Pressvergehens" eingebracht. In der Haft kam ihm die Idee, Aufklärung und Unterhaltung zu verbinden: Abenteuergeschichten für die Kinder, Romanzen, Haushaltstipps für die Mutter, für den Hausherren patriotische Gedichte. Das erste erfolgreiche deutsche Massenblatt wurde erst in Leipzig, später in Berlin und auch in Wien verbreitet mit einer Auflage von bis zu 400.000 Stück.
5. Leipzig überholt Frankfurt als Place to be
Ausgerechnet ein gebürtiger Hesse sorgte mit dafür, dass Leipzigs Buchmesse im 18. Jahrhundert Frankfurt am Main den Rang ablief: Philipp Erasmus Reich managte die größte Leipziger Verlagsbuchhandlung, die Weidmannsche, mit Filialen in verschiedenen deutschen Städten. Zu seinen Autoren gehörten Wieland, Gellert und Lenz. Er war der erste, der feste und höchste Honorare zahlte und so die Stars an sich binden konnte. Er beschäftigte literarische Agenten in Paris und London, brachte Werke von Rousseau oder Laurence Sterne in Übersetzung heraus.
Und er war der erste, der 1764 aufrief, Frankfurt als Meßplatz "daselbst zu begraben". 52 Buchhändler-Verleger schlossen sich 1765 nun in Leipzig zusammen, um stärker gegen Zensoren auftreten und gegen Raubdrucker vorgehen zu können, aber auch um den Tauschhandel Buch gegen Buch abzulösen. Der so genannte Netto-Handel, Ware gegen Geld, sollte zur Praxis werden – am "Leipziger Platz" als dem Versammlungsort der Branche.
6. Kafka zu Besuch im Mekka der Buchkunst
Mit Leipzigs Aufstieg zur Metropole des deutschen Verlagsbuchhandels wuchs der Bedarf an Kupferstichen. So stand an der 1764 gegründeten "Zeichnungs-, Mahlerey- und Architectur-Academie", Vorläuferin der heutigen HGB, die Zeichen-Ausbildung im Vordergrund. Werkstätten für Holzschnitt, Lithografie und Radierung kamen später hinzu. Pädagogen wie der Typograf Walter Tiemann, aber auch der Buchkünstler Hugo Steiner-Prag oder Kippenbergs Insel-Verlag sorgten mit dafür, dass Leipzig um die Jahrhundertwende neben Berlin und München zum Buchkunst-Zentrum wurde.
Zum 150-jährigen Bestehen der Akademie wollte sich Leipzig als "Welthauptstadt des Buches" präsentieren und richtete 1914 am Vorabend des Ersten Weltkrieges die Internationale Ausstellung für Grafik und Buchgewerbe (Bugra) aus, eröffnet wurde im Mai mit Ausstellern aus 22 Ländern, bis zum Abbruch kamen mehr als zwei Millionen Besucher.
Neben Länderpavillons gab es Stände großer Unternehmen, einen Vergnügungspark mit Wasserrutsche und Panoramabahn – und die "Halle der Kultur". Dort stellten Künstler ihre grafischen Werke aus. Ausgezeichnet wurden dafür zum Beispiel Edvard Munch, Gustav Klimt, Max Klinger oder Käthe Kollwitz.
Die Hoffnung, "dass nicht Pulver und Blei, sondern Lettern und Druckerschwärze" die Beziehungen zwischen den Völkern bestimmen solle, zerschlug sich. Am 28. Juni 1914, als sich 100.000 Besucher zum Johannisfest auf dem Ausstellungsgelände einfanden, begann mit der Nachricht vom Attentat in Sarajevo der Anfang vom Ende. Pavillons und Stände der nunmehrigen Kriegsgegner wurden geschlossen: Auf dem Gelände sollten bald Rekruten ausgebildet werden.
Zu den Besuchern im Juni 1914 zählte übrigens auch Franz Kafka, der allerdings nicht besonders beeindruckt war, weder von der Bugra noch von der Boomtown mit inzwischen mehr als 600.000 Einwohnern, in der ihm weder das Bier noch die Limonade schmeckten und auch der Bordell-Besuch nicht befriedigend verlief. Dafür sollte er in Leipzig seinen ersten Verleger finden. Erzählungen wie "Der Heizer", "Das Urteil" und die berühmte "Verwandlung" von Gregor Samsa, der eines Morgens als riesiger Käfer aufwacht, brachte Kurt Wolff 1915 heraus.
7. Innovative Global Player: Breitkopf & Brockhaus
Mit Breitkopf & Härtel stammt der älteste Musikverlag der Welt aus Leipzig. Für einen Aufschwung der Branche sorgte der Sohn des Gründers, Immanuel Breitkopf, indem er 1754 den Notensatz durch teilbare und bewegliche Lettern, Notentypen, revolutionierte. Die Notenschnelldruckpresse und das neue Urheberrecht, das den Nachdruck 30 Jahre nach dem Tod des Komponisten erlaubte, befeuerten das Geschäft im 19. Jahrhundert in der Stadt, in der Felix Mendelssohn Bartholdy 1835 Gewandhauskapellmeister wurde. Um 1900 kamen 80 Prozent der gesamten Musikliteratur der Welt aus Leipzig. Neun Zehntel aller deutschen Notenstecher arbeiteten hier. Um 1914 beschäftigte Breitkopf & Härtel fast 1.000 Mitarbeiter und hatte Filialen in New York, London und Brüssel.
Friedrich Arnold Brockhaus wiederum setzte 1826 als erster Leipziger Buchdrucker auf die von Friedrich König in England entwickelte dampfgetriebene Schnellpresse, die noch für Angst und Ablehnung sorgte. Zugleich schaffte er es, das "Conversationslexikon mit vorzüglicher Rücksicht auf die gegenwärtigen Zeiten" zum führenden deutschen Nachschlagewerk zu machen. "Der Brockhaus" wurde zum Vorbild für Lexika weltweit, die erste Ausgabe erschien ab 1796. Da das Wissen explodierte, sollten immer neue Auflagen folgen.
Für einigen Wirbel sorgte der Verleger 1821 auch mit der Veröffentlichung der Memoiren von Giacomo Casanova, das skandalträchtige Manuskript sollten seine Nachfahren 2010 für rund sieben Millionen Euro an den französischen Staat verkaufen. 1832 galt Brockhaus als das größte deutsche Verlags- und Druckerei-Unternehmen. Das riesige Firmengelände mit drei Höfen, mit Buchhandlung und Verlag, Druckereien und Buchbinderei, Lager und Archiv war eine Touristenattraktion.
8. Börsenverein: Licht und Schatten
Wegen der unterschiedlichen Währungen im Deutschen Reich war der Buchhandel gegen Bares ein kompliziertes Geschäft. Dies besser zu regeln, war erstes Ziel des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler, der sich am 30. April 1825 in Leipzig gründete, als erster über die damaligen Ländergrenzen hinweg tätiger Berufsverband. Darin vertreten waren anfangs neben 95 auswärtigen nur sechs hiesige Unternehmen. Kein Zufall. Schließlich hatten Nichtleipziger Buchhändler die Initiative ergriffen, um die Buchstadt auszubooten. Ein Angriff, der abgewehrt werden konnte, durch massenhaften Eintritt und wirtschaftliche Stärke.
Fürs Urheberrecht und feste Buchpreise sollte sich der Verband dann engagieren sowie gegen die Zensur und für Pressefreiheit. 1888 zog der Börsenverein ins prächtige Buchhändlerhaus im neuen Graphischen Viertel, wo fortan abgerechnet wurde. Das Haus beherbergte auch Deutschlands erste Blindenbücherei. Fürs wachsende Lesepublikum vereinbarte der Börsenverein 1912 mit der Stadt und dem Königreich Sachsen die Gründung der Deutschen Bücherei mit Sitz in Leipzig. Sie sollte die deutschen Neuerscheinungen im In- und Ausland sammeln, erschließen und den Benutzern unentgeltlich zur Verfügung stellen.1916 war Eröffnung.
Der Verband, der sich gegen Zensur und für Pressefreiheit engagieren wollte, ließ sich 1933 von den Nazis ohne Widerstand gleichschalten und schloss jüdische Mitglieder aus. Am 11. Mai, einen Tag nach der Bücherverbrennung in vielen deutschen Städten, veröffentlichte der Vorstand eine Liste von Schriftstellern, die "für das deutsche Ansehen als schädigend zu erachten" seien, darunter Lion Feuchtwanger, Egon Erwin Kisch, Heinrich Mann, Erich Maria Remarque, Kurt Tucholsky und Arnold Zweig. Buchkünstler Hugo Steiner-Prag musste aus Deutschland fliehen. Henri Hinrichsen, seit 1900 Eigentümer des weltberühmten Musikverlages C. F. Peters und Stifter des Leipziger Musikinstrumenten-Museums, wurde 1939 enteignet und 1942 im KZ Auschwitz ermordet.
9. 1943: Untergang des Graphischen Viertels
Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war Leipzig unangefochten die deutsche Buchhauptstadt. Das Adressbuch der Stadt verzeichnete um 1900 rund 1.500 Firmen des Buchhandels und des Buchgewerbes, darunter 848 Verlage und Buchhandlungen, 113 Musikalienhandlungen, 44 Antiquariate, 201 Buchbindereien und 189 Druckereien. 1912 waren es 3.843 Betriebe in einer Branche mit fast 70.000 Beschäftigten. Fast alle hatten ihren Sitz im Graphischen Viertel. In der Bombennacht vom 3. zum 4. Dezember 1943 wurde es zu 80 Prozent zerstört. Mehr als 50 Millionen Bücher verbrannten. Noch im rund 50 Kilometer entfernten Halle sollen verkohlte Papierfetzen vom Himmel "geregnet" sein.
Von diesem Schlag erholte sich die Buchstadt nicht. Nach Kriegsende gingen wichtige Verlage wie Brockhaus, Insel oder Breitkopf & Härtel in den Westen oder wurden im Osten enteignet. Die Messe in Frankfurt am Main, veranstaltet vom Börsenverein (West), entwickelte sich zur weltgrößten Lizenzmesse. Leipzig hatte vor allem Bedeutung als Ost-West-Treffpunkt. Von den 78 DDR-Verlagen hatten 38 ihren Sitz in Leipzig.
10. Klein, aber fein
Nach der Wiedervereinigung gelang der Buchmesse mit dem Literaturfest "Leipzig liest" ein Neustart als Publikums- und Autorenmesse. Die Stadt konnte sich mit dem erst abgewickelten und dann wieder gegründeten Deutschen Literaturinstitut (DLL) als ein Ort des Schreibens neu etablieren. Fünf der 20 Nominierten zum Deutschen Buchpreis kamen 2024 aus Leipzig, darunter Clemens Meyer, Daniela Krien, Ronya Othmann und auch die aktuelle Preisträgerin Martina Hefter. Wie Hefter absolvierten auch Meyer und Othmann oder Juli Zeh und Saša Stanišić das DLL.
Die Buchstadt-Geschichte schreiben heute nicht mehr die großen Häuser mit den berühmten Namen weiter, sondern junge unabhängige Verlage wie Spector Books, Rotorbooks oder Lubok, die im Umfeld der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst entstanden. Auch Lehmstedt, Voland & Quist oder die Connewitzer Verlagsbuchhandlung setzen die Tradition der Buchstadt heute traditionsbewusst und kreativ fort.
Veranstaltungen im Themenjahr "Buchstadt" 2025 (Auswahl zum Ausklappen)
Ausstellung: "von mir aus" – papan an papan. Ein Leben in Postkarten
Arbeiten des Münchner Carttonisten Manfred von papen, alias papan
12.01. bis 01.06.2025
Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Wortstipendium: Schreibprojekt für Jugendliche
Januar bis Dezember 2025
Ausstellung: "Vielseitig" mit 360-Grad-Projektion
31.01. bis 12.02.2025
Stadtarchiv
Freier Eintritt
Ausstellung: "Zwischen Zeilen und Zeiten" – 200 Jahre Börsenverein
Zur Geschichte von Buchhandel und Verlagswesen
23.04. bis 15.12.2025
Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Debatte: Das Buch, die Buchbranche und das freie Wort
Diskussionsrunde über die politischen und strategischen Herausforderungen der Branche
Schaubühne Lindenfels
30.04.2025
Tagung: Science MashUp Games und Bücher
Unterhaltsame Fachtagung im Rahmen der Langen Nacht der Computerspiele
Hörsaal GU 318, HTWK Leipzig
23.05.2025
Lesungen/Diskussionen: "Weibliche Stimmen aus der Buchstadt Leipzig"
11.08. bis 26.09.2025
Ausstellung: Die schönsten deutschen Bücher & Workshops
Museum der bildenden Künste
September bis Dezember 2025
BookWalkTalk: Lesungen an verborgenen Buchorten der Stadt
September bis Dezember 2025
Quellen: Eigenrecherche MDR KULTUR, Thomas Keiderling ("Aufstieg und Niedergang der Buchstadt Leipzig"), Sabine Knopf ("Buchstadt Leipzig. Der historische Reiseführer"), Sabine Knopf, Volker Tittel ("Der Leipziger Gutenbergweg. Geschichte und Topographie einer Buchstadt"), Andreas Bode und Hans-Dieter Hoyer ("Europa Erlesen: Leipzig"), Stadt Leipzig, Deutsches Buch- und Schriftmuseum
Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 31. Januar 2025 | 08:40 Uhr