Traurige Nachricht Gorillagruppe und der Zoo Leipzig betrauern Tod von Kio
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27. März 2025, 21:01 Uhr
Der Zoo Leipzig trauert um das Gorillamännchen Kio. Wegen akuter Krankheitssymptome wie Aufgasung des Bauches und Nahrungsverweigerung habe man das sieben Jahre alte Männchen am Donnerstag einer Untersuchung in Vollnarkose unterzogen, teilte der Zoo mit. "Die Medikamentengabe in den vorangegangenen Tagen hatte nicht angeschlagen, so dass die Entscheidung getroffen wurde, trotz des schlechten Allgemeinbefindens das Risiko einer Narkose einzugehen, um ihn intensiver medizinisch behandeln zu können", erklärte Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard das Vorgehen.
Gorilla-Gruppe verabschiedet sich
Eine genaue Ursache fürs Krankheitsbild konnte während der Narkose nicht gefunden werden. Der Zoo vermutet sie aber im Verdauungstrakt. Anschließend sei Kio trotz Gabe eines Gegenmittels nicht mehr aufgewacht und an einem Kreislaufversagen gestorben. Die Gorilla-Gruppe um Silberrücken Abeeku hatte danach die Möglichkeit, sich vom gestorbenen Tier zu verabschieden, hieß es.
Der Verlust schmerzt uns sehr. Kio ist das letzte bei uns geborene Gorillajungtier, zu dem nicht nur die Tierpfleger, sondern auch die Besucher eine besondere Bindung hatten.
Zoo betrauert Verlust
"Der Verlust schmerzt uns sehr. Kio ist das letzte bei uns geborene Gorillajungtier, zu dem nicht nur die Tierpfleger, sondern auch die Besucher eine besondere Bindung hatten", sagte Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Während die Kita-Gruppe bei den Schimpansen wachse, bedeute Kios Tod "einen traurigen Verlust".
MDR (kk, bfr)
Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | Regionalnachrichten aus dem Studio Leipzig | 27. März 2025 | 17:30 Uhr