Volleyball | DVV-Pokal Dresdner SC greift gegen den USC Münster nach siebtem Pokaltriumph
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Endspiel in Mannheim
27. Februar 2025, 15:00 Uhr
Der Pokal, der Dresdner SC und Trainer Waibl: Das ergab schon so manche Erfolgsstory. Am Sonntag soll es gegen Münster das nächste Kapitel geben. Der DSC greift in Mannheim nach dem siebten Pokalerfolg seiner Historie.
Der Dresdner SC ist ein echtes Schwergewicht im Volleyball-Pokal. Neun Finalteilnahmen stehen bereits zu Buche, sechs Mal konnte Dresden den Cup in die Höhe stemmen. Gleich vier Titel gelangen unter dem seit 2009 amtierenden Trainer Alexander Waibl. Am Sonntag soll in Mannheim der nächste Triumph her. Im Finale geht es gegen den USC Münster (Live-Ticker ab 14:15 Uhr).
2020 gewann der DSC zuletzt den DVV-Pokal
Der letzte Sieg ist fünf Jahre her. Damals gewann der DSC gegen Allianz Stuttgart dramatisch nach Abwehr von fünf Matchbällen mit 3:2. Dabei war damals auch schon Spielführerin Sarah Straube, allerdings noch in einer ganz anderen Rolle: "2020 bin ich reingekommen als zweite Zuspielerin, wo die Situation eigentlich schon aussichtslos war. Da konnte man nicht mehr viel verlieren. Im Gegenteil, wir konnten dann viel gewinnen. Dieses Jahr ist es eben so, dass ich von Beginn an auf dem Feld stehe und dass ich auch die Rolle der Kapitinänin habe, was einfach eine ganz andere Verantwortung ist."
Saisonbilanz gegen Münster: Drei Siege für Dresden
Schaut man auf die aktuelle Bundesliga-Tabelle sind die Dresdnerinnen die Favoritinnen. Sie liegen auf Position drei, Münster befindet sich im Neuner-Feld auf Rang sieben. Die Bundesliga-Duelle in dieser Saison entschied das Team aus Sachsen mit zweimal 3:0 und einmal 3:2 für sich. Beim jüngsten Sieg musste Dresden zwei Matchbälle abwehren. DSC-Coach Alexander Waibl sagt über den Gegner: "Münster ist eine Mannschaft, die sehr kompakt ist. Es ist nicht leicht, sie unter Druck zu setzen, weil sie über einen stabilen Annahme-Riegel verfügen und viele Lösungen im Angriff haben. Wir werden uns ein bisschen was einfallen lassen." Auf die Details mochte der gebürtige Stuttgarter lächelnd nicht eingehen.
Münster hofft auf den ersten Pokal-Titel seit 20 Jahren
Die Generalprobe missglückte. In der Bundesliga verlor seine ersatzgeschwächte Mannschaft am Sonnabend mit 1:3 bei Spitzenreiter SSC Palmberg Schwerin: "Danach konnten wir den Fokus auf das Pokalfinale legen, davor waren die Gedanken immer noch bei den Liga-Spielen. Man hat es am Dienstag im Kraft-Training schon gemerkt, dass alle unglaublich ehrgeizig und engagiert sind, nochmal mehr als sonst", berichtet Sarah Straube. Für Ex-Meister Münster wäre es der erste Pokalerfolg seit 1995. USC-Trainer Matthias Pack sagt:"Für den Verein ist das natürlich ein Riesenerfolg. Man spürt die Euphorie und die Spannung. Die Vorfreude ist bei allen sehr groß. Auch für mich ist es etwas ganz Besonderes, Finalspiele sind Do-or-Die-Spiele – dafür spielen und coachen wir."
Im Halbfinale hatte sich der Dresdner SC knapp mit 3:2 beim SC Potsdam durchgesetzt. Potsdam hatte zuletzt dreimal in Folge das Pokal-Endspiel erreicht. Titelverteidiger Stuttgart war im Viertelfinale beim SCP ausgeschieden. Bundesliga-Tabellenführer Schwerin scheiterte in der Runde zuvor beim VfB Suhl.
cke/kst
Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 26. Februar 2025 | 17:45 Uhr
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