Fußball | Bundesliga RB Leipzig wurschtelt sich zu Sieg gegen zehn Hoffenheimer
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28. Spieltag
05. April 2025, 17:55 Uhr
Gelungenes Bundesliga-Debüt von Zsolt Löw als RB-Cheftrainer: Die Schützlinge des Ungarn erkämpften drei Punkte gegen eine dezimierte TSG. In einem Spiel, das ziemlich merkwürdig war.
RB Leipzig hat die TSG Hoffenheim mit 3:1 (2:1) niedergekämpft und ist damit zumindest für einen Tag auf Tabellenplatz fünf geklettert. Die rund eine Stunde lang in Unterzahl spielenden Gäste waren durch Tom Bischof (11.) in Führung gegangen, doch Benjamin Sesko (24.) und Ridle Baku (43.) drehten die Partie. Ein Joker-Tor durch Yussuf Poulsen (84.) stellte in der Schlussphase den Sieg sicher.
Wieder früher Rückstand
Die erste Halbzeit zeigte einmal mehr, dass es den Leipzigern an spielerischer Lockerheit fehlt. Falsche Entscheidungen und viele Ungenauigkeiten beendeten viele Angriffe. Hoffenheim hatte zwar weniger den Ball, wirkte aber sicherer und zielstrebiger. Das 1:0 der Gäste durch Bischof ging aber trotzdem auf das Konto von RB-Keeper Peter Gulacsi, der den Ball erst den Hoffenheimern in die Füße spielte und auch bei Bischofs Schuss nicht gut aussah (11.). Es lief wieder mal ales gegen RB, doch in der 24. Minute leistete sich auch Oliver Baumann einen Torwartfehler, ließ die Kugel nach einem relativ harmlosen Sesko-Kopfball ins eigene Tor abprallen.
"Hoffe" hilft mit
Den nächsten krassen Fehler machte kurz darauf Hoffenheims Leo Östigaard, der gegen Lois Openda die nicht aternativlose Notbremse zog (27.) und vorzeitig duschen durfte. Nun sprach alles für die Leipziger, doch auf dem Rasen blieb die TSG das bessere Team - half Leipzig kurz vor der Pause aber noch ein drittes Mal: Der vorn gefährliche Bazoumana Touré legte hinten nach einer Nedeljkovic-Flanke unfreiwillig für Baku zum 2:1 auf (43.).
Ausgleich aberkannt
Die Pause änderte am Geschehen auf dem Rasen wenig. Hoffenheim war in Unterzahl gefährlicher und hätte in der 61. Minute (durch ein Eiigentor von Lukeba) beinahe ausgeglichen. Doch das Tor wurde wegen ganz knappen Abseits' von Flankengeber Touré zurückgenommen. In der 70. Minute machte dann Gulacsi seinen Patzer wieder gut und rettete gegen Gendrey und Bischof. Zu diesem Zeitpunkt war das Niveau der Partie durch zahlreiche Fehler und Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten deutlich abgesunken. Leipzigs Zittern um den Sieg beendete dann der kurz zuvor eingewechselte Poulsen, der erst frei an Baumann scheiterte, aber seine zweite Schusschance aus der Drehung zum 3:1 nutzte (84.).
Interviews mit den Trainern
Sven Kups
Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 05. April 2025 | 16:00 Uhr
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