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Wintersport | Skeleton Grotheer fährt beim Heim-Weltcup in Winterberg auf Rang drei

03. Januar 2025, 16:10 Uhr

Nach vier Siegen in vier Rennen muss sich der noch leicht angeschlagene Olympiasieger und Weltmeister Grotheer mit Platz drei zufriedengeben. Der Sieg ging in Winterberg an einen Ex-Weltmeister.

Christopher Grotheer hat sein Comeback beim Skeleton-Weltcup in Winterberg direkt mit einem Podestplatz gefeiert. Der Olympiasieger und siebenfache Weltmeister, der wegen eines kleinen Muskelfaserrisses knapp drei Wochen hatte pausieren müssen, belegte den dritten Platz. Den ersten Saisonsieg holte der Brite Matt Weston, der 2023 in St. Moritz Weltmeister wurde. Zweiter wurde der Österreicher Samuel Maier. 

Grotheer: "Sieg im Gesamtweltcup weit weg"

"Ich bin super happy, dass ich heute starten konnte. Ich wusste, dass der Gesamtweltcup gelaufen ist, und deshalb war es das große Ziel heute in Winterberg am Start zu stehen", sagte Grotheer nach dem Rennen. Der Olympia-Zweite von Peking, Axel Jungk vom BSC Sachsen Oberbärenburg, wurde Zehnter.

Hoffnungen auf den Sieg im Gesamtweltcup macht sich Grotheer nicht mehr. "Es ist schon sehr, sehr weit weg, da die Punktunterschiede zwischen dem ersten, zweiten und dritten Platz so gering sind. Damit habe ich schon abgeschlossen", so der 32-Jährige. Aktuell trennen den Thüringer 155 Punkte vom Gesamtweltcupführenden Matt Weston.

Skeleton-Weltmeisterschaften in Lake Placid

Der eigentliche Höhepunkt für ihn sei die Weltmeisterschaft im März in Lake Placid, USA. "Die Zeit bis dahin ist sehr wichtig, um nach der Verletzung im Training richtig starten zu können", so Grotheer weiter. Das solle ihm dabei helfen, "ein paar Spitzen zu setzen und bei der WM nochmal eine Schippe draufzulegen."

Neise schafft es auch auf das Podest

Bei den Frauen konnte sich die Weltcupführende Hannah Neise im zweiten Durchgang noch auf Rang drei verbessern. "Mit meiner Startzeit war ich nicht ganz so gut dabei", sagte Neise, die nach dem ersten Lauf nur Fünfte war. Die Olympia-Zweite von 2018, Jacqueline Pfeifer von der RSG Hochsauerland, kam auf ihrer Heimbahn nicht über Rang sechs hinaus. Die beiden Oberbärenburgerinnen Viktoria Dönicke und Susanne Kreher kamen nicht über die Positionen 10 und 17 hinaus. Den Sieg holte sich die Österreicherin Janine Flock vor der Tschechin Anna Fernstädt.


SpiO/dpa/sid

Dieses Thema im Programm: SPORT IM OSTEN im MDR AKTUELL Nachrichtenradio | 03. Januar 2025 | 13:40 Uhr

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