Betonkrebs Auf der A9 bei Wiedemar wird noch bis 2028 gebaut
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15. Juli 2022, 07:35 Uhr
Die Fahrbahn der Autobahn 9 in Sachsen-Anhalt und Sachsen muss erneuert werden. Grund dafür ist "Betonkrebs", der den Belag bröckeln lässt. Aktuell wird bei Wiedemar, zwischen dem Schkeuditzer Kreuz und der Abfahrt Halle, auf einer Strecke von 20 Kilometern gebaut, zwölf weitere Abschnitte sind in Planung. Bis 2028 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Um Staus zu vermeiden, sollen Fahrer den ausgeschilderten Umleitungen folgen.
Bis 2028 soll die Sanierung der Autobahn 9 in Sachsen-Anhalt und Sachsen abgeschlossen sein. Auf zwölf Abschnitten müsse die Fahrbahn noch grundhaft erneuert werden, erklärte der Leiter der Außenstelle Magdeburg der Autobahn GmbH, Steffen Kauert. Seit 2021 wird auf einer 20 Kilometer langen Strecke bei Wiedemar in mehreren Abschnitten gebaut.
Der sogenannte Betonkrebs ist eine chemische Reaktion zwischen Alkali und Kieselsäure, die Autobahnbeläge bröckeln lässt. Das Problem besteht auf vielen Autobahnen. Auf der A9 ist es Anfang der 2000er-Jahre erstmals aufgetreten, 2011 gab es erste Sanierungsarbeiten. Die Fahrbahn wird mit Beton erneuert, der rund 30 Jahre halten soll.
Fahrer sollen ausgeschilderten Umleitungen folgen
Die Autobahn GmbH und der ADAC raten Auto- und Lastwagenfahrern, den Beschilderungen an den Baustellen zu folgen, anstatt ihren Navigationsgeräten zu folgen. Die Umleitungen seien von Fachleuten berechnet, sagte der Leiter der Abteilung Verkehr, Technik und Umwelt des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, Felix Kaufmann. Vermeintliche Navi-Abkürzungen könnten Stau an den Abfahrten auslösen.
dpa, MDR (Thomas Zieler, Maren Wilczek)
Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 14. Juli 2022 | 13:00 Uhr
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