Die Abrissarbeiten gehen nun auf der anderen Seite der Carolabrücke weiter.
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Sachsen In Dresden dürfen wieder keine Schiffe auf dem Fluss Elbe fahren

19. Februar 2025, 14:28 Uhr

In der Stadt Dresden gibt es eine besondere Brücke:
Die Carola-Brücke.
Im Monat September im letzten Jahr
ist ein Teil von dieser Brücke eingestürzt.
Dieser Teil ist in den Fluss Elbe gefallen.
Deshalb war der Fluss dann für einige Zeit gesperrt.
Das bedeutet:
Es durften keine Schiffe auf dem Fluss fahren.

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MDR FERNSEHEN Mi 19.02.2025 12:57Uhr 03:02 min

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Fach-Leute haben dann
sehr viel an der kaputten Brücke ge-arbeitet.
Sie haben einige Teile von der Brücke
aus dem Fluss heraus-geholt.
Deshalb können wieder Schiffe auf dem Fluss fahren.

2 Teile von der Brücke stehen noch.
Aber kein Mensch darf die Brücke benutzen.
Denn die Fach-Leute haben heraus-gefunden:
Auch die anderen Teile von der Brücke
können vielleicht einstürzen.

Deshalb müssen die Fach-Leute jetzt die ganze Brücke abreißen.
Seit mehreren Monaten arbeiten sie daran.
Und es wird noch mehrere Monate dauern,
bis sie damit fertig sind.
In schwerer Sprache heißt das:
Die Abriss-Arbeiten dauern noch mehrere Monate.

Warum die Brücke wieder gesperrt ist

Die Fach-Leute haben besondere Mess-Geräte
an der Brücke auf-gebaut.
Diese Mess-Geräte messen,
ob sich Teile von der Brücke bewegen.
So wissen die Fach-Leute,
ob die Brücke vielleicht bald einstürzt.

Helko Fröhner ist der stell-vertretende Chef
vom Wasserstraßen-Amt und Schiff-Fahrts-Amt Elbe.
Er hat erzählt:
Am Dienstag mussten die Fach-Leute
mit den Abriss-Arbeiten aufhören.
Und der Fluss Elbe ist an der Brücke wieder gesperrt.
Es dürfen also wieder keine Schiffe unter der Brücke durch-fahren.
Denn die Mess-Geräte haben gezeigt:
Teile von der Brücke bewegen sich.
Die Brücke kann also vielleicht bald einstürzen.

Steffen Marx von der TU Dresden hat das erklärt

Steffen Marx ist ein Mitarbeiter von der TU in Dresden.
Dort arbeitet er im Institut für Massiv-Bau.
Steffen Marx hat gesagt:
In Dresden ist es am Dienstag sehr schnell sehr kalt geworden.
Auch die Brücke ist kalt geworden.

Wenn Sachen kalt werden,
dann ziehen sie sich zusammen.
Das ist wahrscheinlich auch bei der Brücke so.
Die Teile von der Brücke bewegen sich also,
weil es in Dresden jetzt sehr kalt geworden ist.

Steffen Marx hat auch gesagt:
Die Brücke kann vielleicht bald einstürzen.
Deshalb muss der Fluss jetzt erstmal gesperrt bleiben.
Und die Fach-Leute dürfen erstmal
nicht mit den Abriss-Arbeiten weiter-machen.
Das muss so lange dauern,
bis es wieder etwas wärmer ist.

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