Vorsicht bei diesen Gehölzen
Diese Hecken sind keine Insektenweiden
Sie sehen schön aus, blühen herrlich - aber Insekten finden an den Blüten weder Nektar noch Pollen. Wer seinen Garten naturnah gestalten möchte, sollte auf diese Gehölze daher lieber verzichten.
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Die Forsythie zeigt im zeitigen Frühjahr ein Blütenmeer. Doch die weit verbreiteten Hecken sind Kreuzungen, also Hybriden. Ihre Blüten sind steril, produzieren weder Pollen noch Nektar.
Bildrechte: Brigitte Goss
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Wunderschöne Blütenbälle bildet die Bauernhortensie Hydrangea macrophylla. Aber auch hier gehen Bienen und Insekten leer aus, wenn sie Nektar suchen. Die gezüchteten Hortensien sind oft geschlechtslos und für Bestäuber uninteressant.
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Auch die Ballhortensie Hydrangea Annabelle ist nichts für Insekten.
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Flieder (Syringa vulgaris) bildet nur wenig Nektar, dafür sind die Blüten aber reich an Pollen. Da dieser sehr tief in der Blüte liegt, ist er eher eine Pflanze für Hummeln und Schmetterlinge mit einem langen Rüssel. Zu den beliebtesten Fliedersorten zählt der Duftflieder 'Schöne von Moskau'. Doch diese Sorte ist eine Züchtung, die gar keine Insektennahrung anbietet.
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Ranunkeln sehen wunderschön aus. Doch der gefüllte Ranunkelstrauch ist wirklich nur etwas für den Ziergarten. Wer Bienen und Schmetterlinge in den Garten locken möchte, sollte einfach blühende Sträucher pflanzen.
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Auch einige gezüchtete Schneeball-Arten sind steril wie zum Beispiel der gefüllte Schneeball Viburnum opulus Roseum. Für den Naturgarten sind einfache heimische Arten geeignet, auch wenn sie nicht sehr pollen- und Nektarreich sind, werden sie von Insekten besucht.
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Dieses Thema im Programm:
MDR THÜRINGEN - Das Radio | Radiogarten | 27. Februar 2021 | 09:00 Uhr