Fußball | Regionalliga FSV Zwickau findet gegen Hertha II zurück in die Erfolgsspur
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28. Spieltag
04. April 2025, 21:36 Uhr
Am Freitagabend hat der FSV Zwickau vor heimischer Kulisse beim 2:0 (1:0) ein regelrechtes Fußballfest gefeiert. Im Flutlichtspiel brachte ein frühes Tor die "Schwäne" auf die Siegerstraße. Anschließend ließ die Schmitt-Elf nichts anbrennen. Beim verdienten Sieg hätte das Ergebnis schlussendlich noch eindeutiger ausfallen können.
Rico Schmitt nahm, im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen den HFC, zwei Änderungen vor. Jonas Dittrich rotierte für Marc-Philipp Zimmermann in die Startelf. Außerdem durfte Maximilian Somnitz für Oliver Fobassam von Beginn an ran.
Zwickau verpasst Hertha II kalte Dusche
Es waren keine 120 Sekunden gespielt, da lag der Ball bereits das erste Mal im Netz. Der viel zu freistehende Veron Dobruna nahm Dittrichs Flanke von der rechten Seite am Fünf-Meter-Raum direkt ab und wummerte die Kugel ins lange Eck (2.). Die "Schwäne" erwischten mit diesem frühen Führungstreffer einen Start nach Maß. Die Hertha-"Bubis" schüttelten sich allerdings schnell. Hasanovics Team lief immer wieder an, doch fand gegen die tiefstehenden Westsachsen wenig Mittel und Wege. Die Hausherren agierten taktisch und setzten konsequent auf Konter. Jahn Herrmann forderte Torwart Goller im Eins-gegen-Eins. Der Schlussmann der Berliner schnappte am Fünf-Meter-Raum im richtigen Moment nach der Kugel (12.).
Drangphase der Herthaner
Der munter aufgelegte Dittrich hielt die Defensiver der Hauptstädter ebenfalls in Schach. Immer wieder sorgten seine gefährlichen Flanken von der rechten Seite für Gefahr im Strafraum (22./28./33.). Die Gäste legten vor Pause allerdings nochmal den Schalter um. Die erstarkenden Herthaner kamen erst dann so richtig in der Partie an. Die aussichtsreichste Chance hatte Ensar Aksakal, dessen hohe Hereingabe Lucas Hiemann in die Bredouille brachte. Denn der FSV-Keeper rechnete damit, dass der einlaufende Luca Wollschläger per Kopf die Richtung des Balles änderte. Der Stürmer flog jedoch am Spielgerät vorbei, sodass Hiemann in die andere Ecke hechten musste - mit Erfolg! In höchster Not parierte er die beste Chance der Gäste.
Eixler bedankt sich bei Herrmann
Nach Wiederanpfiff rissen die Hausherren das Spiel an sich. Bereits in der 55. Minute verschaffte Lukas Eixler seinen Zwickauern mit dem 2:0 Luft. Maßgeblich Anteil am Tor hatte jedoch auch Herrmann, der die Kugel im richtigen Moment von der Außenbahn in den Rückraum legte. Eixler fackelte nicht lange und zimmerte den Ball ins Angel. Doch die Westsachsen waren noch nicht satt.
Zwickauer Chancenwucher
Trotz der Führung war von Zurücklehnen bei den Zwickauern keine Spur. Dobruna schraubte weiter am dritten Treffer, allerdings vergebens (66./76.). Die vielversprechendste Gelegenheit auf das dritte Tor hatte kurze Zeit später der eingewechselte Zimmermann. Völlig frei platzierte er einen Schuss im rechten unteren Eck, doch Goller flog und rettete den Stand von 2:0. Nichtsdestotrotz feierten die 4.055 Zuschauer in Zwickau am Freitagabend ausgelassen.
Hertha II bekommt es mit Jena zu tun
Die Sachsen reisen am Mittwoch nach Altglienicke (9. April, 19 Uhr), bevor es am kommenden Sonnabend nach Brandenburg zum FSV Luckenwalde geht (12. April). Ab 13 Uhr rollt der Ball im Werner-Seelenbinder-Stadion. Die Reserve von Hertha BSC hat am Sonntag nach fünf Niederlagen in Folge mit Carl Zeiss Jena den nächsten Brocken vor der Brust (Anstoß 13 Uhr).
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SpiO / twe
Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 05. April 2025 | 16:00 Uhr
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