Studenten haben's leichterSehr leicht haben es dagegen russische Studenten. Für sie gibt es ein Kontingent an Karten. Es genügt, anderthalb Stunden vor der Aufführung da zu sein und die Tickets abzuholen. Dafür gibt es bei "Kontakte", dem russischsprachigen Pendant zu Facebook, sogar Gruppen, in denen sich die Studenten verabreden, wer sich das nächste Mal für alle in die Schlange stellt.Bildrechte: Christiane Wittenbecher
Diese Woche im Bolschoi ...Für schlappe 6.000 Rubel (ca. 130 Euro) wäre kurzfristig eine Karte für die Oper zu haben. Allerdings kann jeder nur maximal zwei Karten kaufen, für sich und eine weitere Person.Bildrechte: Christiane Wittenbecher
Mysteriöse Drittanbieter:Doch nur ein kleiner Teil des gesamten Ticketkontingents geht überhaupt in den regulären Verkauf. Viele davon werden systematisch von Spekulanten aufgekauft, um sie für ein Vielfaches im Netz zu verkaufen.Bildrechte: Christiane Wittenbecher
Spielplan der nächsten MonateDer Vorverkauf für Theaterkarten startet meistens drei Monate vor den Aufführungen. Um Schwarzhandel zu verhindern, hält das Theater die Verkaufstermine bis kurz vorher geheim. Für eine Vorstellung am 15. April kann man ab 20. Januar Tickets kaufen.Bildrechte: Christiane Wittenbecher
Tipps in Internet-ForenIm Netz gibt es viele Seiten, die Tipps anbieten, wie man an die begehrten "Billetts" zu normalen Preisen kommt. Zum Beispiel dieses Forum, in dem sich Besucher austauschen und Hinweise geben.Bildrechte: Christiane Wittenbecher
"Boris Godunow" im AprilObwohl der offizielle Vorverkauf für diese Oper noch gar nicht begonnen hat, finden sich im Internet Seiten von Drittanbietern, auf denen man schon jetzt Karten kaufen kann - teilweise für ein Vielfaches des eigentlichen Preises!Bildrechte: Christiane Wittenbecher
Alternative zum Schwarzmarkt: TauschbörseMan kann auch unmittelbar über Tauschbörsen Tickets bekommen. Die Anbieter sind meistens russische Theaterliebhaber, die Tickets haben, aber die Aufführung nicht besuchen können. Hier bekommt man das Ticket auch zum Original-Preis.Bildrechte: Christiane Wittenbecher
Studenten haben's leichterSehr leicht haben es dagegen russische Studenten. Für sie gibt es ein Kontingent an Karten. Es genügt, anderthalb Stunden vor der Aufführung da zu sein und die Tickets abzuholen. Dafür gibt es bei "Kontakte", dem russischsprachigen Pendant zu Facebook, sogar Gruppen, in denen sich die Studenten verabreden, wer sich das nächste Mal für alle in die Schlange stellt.Bildrechte: Christiane Wittenbecher
Diese Woche im Bolschoi ...Eigentlich sind die Preise für das Bolschoi für erschwinglich. Man kann man Beispiel noch für 6.000 Rubel (ca. 130,- Euro) kurzfristig ein gutes Ticket für die Oper bekommen. Allerdings erhält jeder nur maximal zwei, für sich und eine weitere Person.Bildrechte: Christiane Wittenbecher