Kolumne: Das Altpapier am 26. Februar 2025: Porträt des Altpapier-Autoren Klaus Raab 5 min
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Kolumne: Das Altpapier am 26. Februar 2025 Ist TikTok schuld, und wenn ja, wirklich?

26. Februar 2025, 09:07 Uhr

Haben die jungen Leute die Linke gewählt, weil die Partei auf TikTok so präsent ist oder liegt es an den Inhalten? Ist die AfD so stark, weil sie im Fernsehen so präsent ist, oder weil ständig ihre Prämissen übernommen werden? Und was könnte man im nächsten Wahlkampf anders machen? Heute kommentiert Klaus Raab die Medienberichterstattung.

Porträt des Altpapier-Autoren Klaus Raab
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Das Altpapier "Das Altpapier" ist eine tagesaktuelle Kolumne. Die Autorinnen und Autoren kommentieren und bewerten aus ihrer Sicht die aktuellen medienjournalistischen Themen.

Die TikTok-Frage

Die jungen Leute haben bei der letzten Bundestagswahl, also 2021, vor allem Grüne und FDP gewählt. Diesmal vor allem Linke und AfD. "Laut Forschungsgruppe Wahlen kommt die Linkspartei mit ihrer schillernden Tiktok-Vorsitzenden Heidi Reichinnek bei den unter 30-Jährigen auf 24 Prozent, gefolgt von der ebenfalls in den sozialen Netzwerken erfolgreichen AfD mit 21 Prozent", schreibt die "Süddeutsche" (Abo).

Lag’s an TikTok? Die FAZ (Abo) nimmt sich im Feuilleton der Frage an, vor allem wegen des überraschenden Aufschwungs der Linken:

"Als vorläufiges Deutungsangebot für diese Entwicklung hat sich dabei vor allem die als übermächtig empfundene Wirkung von Tiktok etabliert – wahrscheinlich, weil die Plattform an sich schon etliche Ängste, nicht zuletzt die des Unbekannten, auf sich vereint. Es heißt, Die Linke habe Tiktok geknackt und daher solchen Erfolg bei jungen Wählern, anderswo ist schon vom ‚Tiktok-Wahlkampf‘ die Rede."

Nur, stimmt das auch? Die SZ hat einen Experten gefunden, der das eher bejaht:

"Beide Parteien adressieren die Ängste und Sorgen der jungen Menschen direkt: Du willst bezahlbaren Wohnraum? Wähle die Linke. Du hast Angst vor Migration? Wähle die AfD."

In der FAZ schreibt dagegen Victor Loxen:

"Sind die Videos oder nicht viel eher deren Inhalte für die Wahl verantwortlich? Man macht es sich … erheblich zu leicht, findet man die Ursache des erfolgreichen Umschwungs bloß in einer besonders gut gelungenen Medienkampagne",

und er hat damit einen Punkt. Einfach nur mit "irgendwas auf TikTok" gewinnt man jedenfalls wohl noch keine Stimmen in großer Zahl. Bernd Ulrich schreibt auf Zeit Online (Abo):

"Die Linke war nicht erfolgreich, weil Heidi Reichinnek so gut auf TikTok war, sondern umgekehrt: Sie konnte auf TikTok so gut aufspielen, weil sie nicht verdruckst war, weil sie authentisch sein konnte. Befreit von Wagenknecht und befreit vom Tabu haben Reichinnek und die Silberlocken gezeigt, dass man sich nicht in jenes Bockshorn jagen lassen muss, in dem alle anderen Parteien eben stecken."

Anders gesagt: Es ist nicht die Plattform – der für die Plattform produzierte Inhalt eventuell schon. Zu glauben, TikTok erkläre den Wahlausgang, ist aber sicher zu kurz gegriffen. Das "Social Media Watch Blog" weist im frei lesbaren Teil des neuesten Newsletters darauf hin, dass es zumindest

"derzeit keine ausreichende Datenlage [gibt], um einen direkten Zusammenhang zwischen Social-Media-Präsenz und Wahlverhalten zu beweisen. Auch wenn gedanklich der Schluss sehr nahe liegt, möchten wir an dieser Stelle einmal mehr darauf hinweisen, dass es keine Studie gibt, die einen direkten Zusammenhang zwischen Social-Media-Konsum und Wahlentscheidung wissenschaftlich, valide belegen könnte."

Die Normalisierung der AfD ist abgeschlossen

Kommen wir zur AfD. Auch in ihrem Fall wird die Frage diskutiert, ob die große Medien-, hier: Fernsehpräsenz im Wahlkampf auf ihr Wahlergebnis einzahlte. Von einer "Normalisierung" der in Teilen rechtsextremen Partei durch die vielen TV-Auftritte der Spitzenkandidatin im Wahlkampf war und ist die Rede. Die Forderung, die AfD im Wahlkampf in den Wahlkampfformaten häufiger zu übergehen, ihr keine Bühne zu bieten, tauchte in den vergangenen Wochen jedenfalls immer wieder auf.

Aber wäre das journalistisch angemessen gewesen? 20 Prozent in den Umfragen sind 20 Prozent. Und die erreichte die AfD auch schon vor ihren vielen Wahlkampfauftritten im Fernsehen.

Fernsehpräsenz ist jedenfalls wohl nicht der entscheidende Faktor für Wahlerfolg. So argumentierte gestern auch Friedbert Meurer, Abteilungsleiter im Deutschlandfunk, in der Sendung @mediasres, wo Kritik an den Öffentlich-Rechtlichen – auch am Deutschlandfunk – aufgegriffen und diskutiert wurde:

"Die AfD hat ihre 20 Prozent mit oder ohne TV-Formate."

Die Verdopplung der AfD-Wählerschaft in den vergangenen dreieinhalb Jahren kann man wirklich wohl kaum auf die große Zahl an Fernseheinladungen für AfD-Politiker zurückführen. Das Talkjahr 2024 war zum Beispiel längst nicht so stark geprägt von AfD-Gästen, wie es bisweilen in Social-Media-Diskussionen klingt. Es gibt Daten dazu: Verglichen wird die Parteizugehörigkeit der Politiker in den politischen Talkshows von ARD und ZDF mit dem Sitzanteil im Bundestag. Überrepräsentiert waren die Union und vor allem das Bündnis Sahra Wagenknecht, das – wie vorher die Piratenpartei und dann in ihren ersten Jahren die AfD – wohl auch deshalb viel Aufmerksamkeit bekam, weil sie neu war. Unterrepräsentiert war 2024 aber die AfD.

Eigentlich geht es bei der Kritik an der Fernsehpräsenz der AfD aber weniger ums "Wie viel" als ums "Wie". Handfeste Kritik entzündete sich zum Beispiel weniger an Alice Weidels Beteiligung am sogenannten Quadrell, in dem sie wie eine radikale Außenseiterin wirkte, die fehl am Platz war – als an Formaten, in denen sie wie eine ganz normale Politikerin unter anderen behandelt wurde. "Die Normalisierung der AfD ist an diesem Abend nicht nur in vollem Gang – sondern abgeschlossen", schrieb etwa vor acht Tagen Kira Kramer bei faz.net über die "Wahlarena" der ARD.

Weidel sei

"nicht nur durch die Tatsache, mittlerweile Dauergast im Polit-Talk zu sein, in der politischen Mitte akzeptiert. Als sie die Arena betritt, schütteln Moderatoren und Scholz ihr lächelnd die Hände. Wer käme hier noch darauf, dass ihre Partei vom Verfassungsschutz beobachtet wird?"

Das ist das eine. Der andere, besonders valide Kritikpunkt ist, dass Themen der AfD zuletzt häufig unter AfD-Prämissen verhandelt wurden – allerdings ohne diese Prämissen zu hinterfragen. Beispiel: Caren Miosgas Talk mit dem CDU-Politiker Hendrik Wüst unter der Leitfrage "Wie wird Deutschland wieder sicher?". Die Prämisse, Deutschland sei früher sicherer gewesen, war sehr fragwürdig. Die Zahl der Tötungsdelikte ist in den vergangenen Jahrzehnten gesunken.

Mediale Routinen überdenken

Entscheidender als die Personalpräsenz ist die Themenpräsenz. Im Wahlkampf wurde das von Parteien gesetzte Migrationsthema medial so stark aufgegriffen, dass darüber andere Themen untergingen. Es gab eine Unwucht, genau wie schon im Bundestagswahlkampf 2017, als in einem TV-Duell, damals getrieben vor allem von Claus Strunz, 40 Minuten lang ausschließlich über den Umgang der Politik mit Geflüchteten gesprochen wurde. Und das – wie 2025 – ausschließlich von rechts. Es ging nicht um Integration, es ging nur um eine "Obergrenze". Auch in den Sendeanstalten gab es damals hinterher Kritik. "Wir müssen in Zukunft auf die Gewichtung der Themen stärker achten und noch mehr eigene Schwerpunkte setzen", sagte damals eine führende Journalistin des WDR. Acht Jahre später gab es die gleiche Unwucht in diesmal gleich mehreren TV-Formaten trotzdem wieder: Migration, Migration, Migration, und wieder ausschließlich von rechts.

Wenn heute kritisiert wird, dass Redaktionen nichts gelernt hätten, liegt das vielleicht an solchen Beispielen: Die Diskussion läuft teilweise in Wiederholungsschleife.

Philipp Banse sagt in einem "Übermedien"-Podcast nun: Es gebe Journalisten, die vor allem das abbilden wollen, was in der Politik passiert. Das können Journalisten natürlich nicht übergehen. Was man sich aber wirklich wünschen würde, sagt Banse, ist ein anderes "journalistisches Selbstbewusstsein", was die Themensetzung angeht: "Wir folgen nicht eins zu eins dem, was Parteien im Wahlkampf als tolles Wahlkampfthema entdeckt haben." Journalismus ist mehr als Abbildung, es ist auch Einordnung und Themenkuratierung.

Stefan Niggemeiers Kritik an zwei fast nacheinander laufenden Deutschlandfunk-Interview mit dem Linken Bodo Ramelow und der AfD-Politikerin Beatrix von Storch schließt hier an. Sie fällt relativ gepfeffert aus ("Übermedien", Abo-Text). Er nennt die Gespräche "ein doppeltes journalistisches Scheitern": "Den Linken-Politiker Bodo Ramelow traktierte Moderator Dirk Müller mit plumpen Provokationen. Der AfD-Politikerin Beatrix von Storch rollte er einen Verständnis-Flokati aus."

Beispielhaft ist die Passage, in der Ramelow Medienkritik formuliert:

"‚Wenn alle nur noch so reden, wie die AfD die Themen vorgibt, dann ist es am Ende auch kein Wunder, dass man auch in Ostdeutschland das Original wählt.‘

Unabhängig davon, ob man Ramelow für wählbar hält oder nicht, ist das ein ernstzunehmender, weil belegter Kritikpunkt. Dirk Müller tut allerdings so, als sei er ausgedacht:

"Also, Sie haben das Rezept, anders über Migration reden, dann löst sich das Problem von selbst."

Niggemeier schreibt dazu:

"Es ist ein Gespräch, in dem der Interviewer den Vorwurf Ramelows, die Medien würden Probleme fast ausschließlich im Sinne der AfD thematisieren, unmittelbar und unbeirrt bestätigt. Dabei wäre das Wahlergebnis vom Sonntag doch ein doppelter Anlass, mediale Routinen zu überdenken: Nicht nur wegen des gewaltigen Stimmenzuwachses für die AfD, sondern auch wegen des überraschenden Erfolges der Linken, die einen Wahlkampf gemacht hat, der nicht zuletzt ausdrücklich gegen diese Themenverengung polemisierte."

Immerhin, der Deutschlandfunk griff die Kritik an diesen zwei Interviews gestern direkt im eigenen Programm auf, in @mediasres im oben schon verlinkten Gespräch mit Abteilungsleiter Friedbert Meurer. Aber was es bedeuten könnte, mediale Routinen zu überdenken, dazu fiel Meurer außer Selbstverteidigung nicht viel ein:

"Wir können machen, was wir wollen, wir kriegen Dresche quasi von allen Seiten."

Tatsächlich macht es die Double-bind-Kritik schwer, zu einem anerkannt angemessenen Umgang mit der AfD zu finden: Wenn man ihr keinen Platz gibt, kann sie sich zum Opfer stilisieren; wenn man ihr Platz gibt, darf sie sich ausbreiten. Aber ausruhen darf man sich darauf, dass man es nie allen zugleich recht machen kann, ja nun trotzdem nicht. Der konkrete Vorschlag etwa, in aufgezeichnete Talk- und Interviewsendungen zumindest einen Live-Faktencheck einzubauen, stößt bei Meurer auf Ablehnung, weil auch in Faktenchecks Fehler passieren könnten:

"Ich glaube, die AfD wird jubeln, wenn das gemacht wird."

Ein nicht sehr plausibles Argument. Die Situation ist zwar nicht gut, so wie sie ist, weil sie der AfD nutzt – aber ändern sollte man sie auch nicht, weil das der AfD nutzen würde?

Politik muss nicht als Konfrontation inszeniert werden

Mediale Routinen überdenken – wo könnte man beginnen? Versuchen wir’s. Hier einige sog. Learnings aus dem deutschen Fernsehwahlkampf 2025:

  • Auf Live-Sendungen könnte man zugunsten von Live-on-tape-Sendungen ganz verzichten und den Faktencheck dann direkt in die Sendung einspielen.
  • Einzelinterviews und Beiträge bringen mehr Erkenntnis als übervolle Runden.
  • Themen- statt Personalsendungen: "Das Bildungs-Duell" und "Das Pflege-Duell" liefern mehr inhaltliche Orientierung als mehrere Wahlarenen mit vier bis acht Spitzenkandidaten, die sich zu acht bis zwölf Themen äußern.
  • Narrative kann man hinterfragen, Prämissen muss man nicht schlucken.

Und dann wären da noch ein paar gute Hinweise vom ehemaligen Altpapier-Autor Peer Schader bei dwdl.de, der mit dem Fernsehwahlkampf auch nicht zufrieden war. Unter anderem kritisiert er das neue WDR-Format "Hart aber fair 360" (Altpapier). Er schreibt:

"TV-Verantwortliche müssen sich zuallererst dem Problem bewusst werden, dass Politik nicht immer bloß als Konfrontation inszeniert werden kann – auch wenn gerade Wahlkampf natürlich harte Auseinandersetzung und Rivalität unterschiedlicher Positionen vorherrschen."

Und:

"Es wäre sehr wohl möglich, Politik in ihrer ganzen Gestaltungsfähigkeit auch im Fernsehen abzubilden. Statt ‚Hart aber fair 360‘ könnte ein Format Expert:innen, Bürger:innen und Politiker:innen einen Tag lang gemeinsam an konkreten Lösungen arbeiten lassen: Wie lässt sich bezahlbarer Wohnraum schaffen? Mit neuen Strategien, Hindernissen, Konzepten. Am Ende stünde nicht die eine Lösung – aber ein gemeinsames Verständnis dafür, wie der Weg aussehen könnte."


Altpapierkorb (Unionsanfrage zur Gemeinnützigkeit von NGOs, BSW hat eine Theorie, Interview mit "Atlantic"-Chefredakteur)

+++ Eine Kleine Anfrage der Union empört nicht nur die "taz", die allerdings im Onlineaufmacher: "Akribisch wird … in … 551 Fragen an die Bundesregierung um Antworten gebeten, wie viele staatliche Fördergelder verschiedene Initiativen erhalten – und wo es Hinweise auf eine ‚missbräuchliche‘ Nutzung dieser Staatsgelder ‚für parteipolitische Zwecke’ gebe. (…) Mehrere dieser Organisationen riefen zuletzt mit zu Demonstrationen gegen Rechtsextremismus auf." Auch das Netzwerk Recherche, die Neuen Deutschen Medienmacher und "Correctiv" gehören zu diesen Initiativen. Der Journalist Daniel Drepper schreibt bei BlueSky: "Zwei Tage vor der der Wahl haben Friedrich Merz und die Union eine Anfrage gestellt, die man in dieser Form sonst nur von der AfD kannte. In 551 (!) Fragen stellen sie die Gemeinnützigkeit zahlreicher NGOs in Frage, darunter auch des @netzwerkrecherche.org."

+++ Ist an der Geschichte etwas dran, das Bündnis Sahra Wagenknecht sei von Meinungsforschern und Medien aus dem Bundestag geforscht und gemeint worden? Das arbeitet heute die FAZ (Abo) auf. Spoiler: Diese Zeitung sagt nein. "Wagenknechts Medienschelte am Montag wirkte auch deshalb grotesk, weil kaum eine andere kleine Partei im vergangenen Jahr eine so enorme mediale Aufmerksamkeit genossen hat wie das BSW. Wagenknecht bekam sogar eine Titelbild-Story in der Zeitschrift ‚Spiegel‘. Fast schon absurd war die Frequenz der Talkshow-Einladungen an die Namensgeberin der Kleinpartei."

Was es allerdings gebe, sei eine international vergleichende Studie mit dem Ergebnis, "dass die letzten Umfragen vor Wahlen durchaus Einfluss auf das Wahlverhalten haben. Demnach kommen Parteien, die zuletzt knapp über der Sperrklausel liegen, in drei von vier Fällen ins Parlament. Liegen Parteien knapp darunter, klappt es nur in einem von vier Fällen. (…) Lindern ließe sich dieser ‚Fallbeileffekt‘ vermutlich, wenn das Veröffentlichen von Umfragen kurz vor Wahlen verboten würde."

+++ Der "Atlantic"-Chefredakteur Jeffrey Goldberg hat Dirk Peitz ein Interview für Zeit Online (Abo) gegeben. Themen: Trumps Strategie der Mediendämonisierung und -einschüchterung, aber auch ein amerikanischer Blick auf die Vance-Rede zu Meinungsfreiheit in Deutschland. Hier eine erbauliche Passage, in der Goldberg über sein Magazin spricht: "Die Existenz unserer Unternehmung basiert auf der Annahme, dass es auch heute noch sehr viele Menschen gibt, die keine einfachen Antworten suchen auf die Fragen der Zeit – sondern die Antworten eher in der Beschreibung von Komplexität finden. Menschen, die tiefgründigen Journalismus als Wert begreifen, zivilisatorisch, intellektuell. Und die daran glauben, dass Journalismus auf einem sehr hohen Niveau möglich ist. Nicht alle Menschen tun es, aber ausreichend viele. Wir haben Millionen Leser, und darum gehen wir davon aus, dass ein großes Publikum kein Interesse daran hat, dass wir unseren Journalismus verdämlichen. Die beste Reaktion auf den Druck, den das Internet auf den Journalismus ausübt, besteht aus meiner Sicht darin, sich geradewegs hinein in Kompliziertheit zu begeben. Dort entsteht Qualität."

Neues Altpapier erscheint am Donnerstag und kommt dann von René Martens.

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